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Zweiter Coup: HSG Konstanz behält in Ferndorf die Nerven

Zweiter Coup: HSG Konstanz behält in Ferndorf die Nerven

Voller Einsatz: Matthias Stocker jubelte mit der HSG Konstanz nach hartem Kampf in Ferndorf.

 

2. Handball-Bundesliga:

TuS Ferndorf – HSG Konstanz 23:26 (12:17)

 

Zweites Auswärtsspiel in Folge, zweiter Sieg in der 2. Bundesliga: Die HSG Konstanz behält nach einer furiosen ersten Halbzeit mit einer starken Offensivleistung den Kopf in Ferndorf und holt sich die Punkte drei und vier im Bundesliga-Unterhaus. Am Ende war es ein wildes Handballspiel mit vielen vergebenen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Schließlich triumphierte Konstanz mit 26:23 (17:12) und setzt sich mit 4:6 Punkten in das Tabellenmittelfeld ab. Daniel Eblen nach Schlusspfiff nur kopfschüttelnd, strahlend und völlig sprachlos: „Wow, zwei Punkte – Wahnsinn.“

 

Der Start in der Sporthalle Stählerwiese war genau so, wie ihn sich HSG-Cheftrainer Daniel Eblen ausgemalt hatte. Die HSG Konstanz hellwach, hochkonzentriert und entschlossen mit dem von ihm geforderten Zug zum Tor. Mit Felix Krüger und Benjamin Schweda im Aufgebot, ohne den nach einer Zahn-Operation noch pausierenden Fabian Maier-Hasselmann, zeigte sich Konstanz im Angriff im Vergleich zur Vorwoche in Emsdetten wesentlich verbessert. Kaum Fehler unterliefen der jungen Eblen-Equipe, der Rückraum zeigte sich variabel, die Außen gewohnt treffsicher – es wurde fast immer die richtige Entscheidung getroffen und die Bank der HSG Konstanz hatte viele tolle Aktionen ihres Teams zu bejubeln. Der Lohn: Schon nach elf Minuten ein deutlicher Sechs-Tore-Vorsprung (9:3).

 

Dazu packte auch die Defensive gewohnt zu und Torhüter Konstantin Poltrum präsentierte sein Können. Zwei Siebenmeter gehalten, freien Gegenstoß abgewehrt – der ehemalige Junioren-Nationaltorwart hatte wahrlich einen Sahnetag. Als dann auch noch Gregor Thomann per Gegenstoß eiskalt zum 12:5 vollendete, war der Grundstein für eine sehr gute erste Halbzeit gelegt, obwohl der HSG in den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel erstmals in Serie einige Fehlpässe und technische Fehler unterliefen. Lucas Puhl, Schlussmann der Gastgeber aus Ferndorf, rettete nun zweimal spektakulär und hielt den Rückstand zur Pause noch im Rahmen (12:17).

 

17 Tore in Halbzeit eins – so treffsicher zeigte sich Konstanz im zweiten Durchgang nicht mehr. Stattdessen blies Ferndorf zur Aufholjagd, nutze die in dieser Phase fehlende Kaltschnäuzigkeit der HSG und kam durch einen satten Wurf in den Winkel von Florian Baumgärtner auf vier Tore heran (16:20, 38.). Längst war das Spiel zwar nicht an Klasse, dafür aber an Spannung nicht zu überbieten. Die Halle begann langsam zu erwachen, der TuS Ferndorf witterte seine Chance und Konstanz wackelte. Doch immer wenn es bedenklich eng wurde, kam Poltrum oder das Gebälk des Tores. Doch sein Gegenüber Lucas Puhl war nicht minder reaktionsschnell und trieb die HSG-Offensive ebenfalls zur Verzweiflung, davon gar dreimal vom Siebenmeterpunkt.

 

Und vorne traf dann doch immer wieder Mister Cool, Paul Kaletsch. Mit neun Toren ging er voran, übernahm Verantwortung und traf fast immer die richtige Entscheidung. Die Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven, turbulent, wild, mit reihenweise vergebenen Großchancen beider Mannschaften. Ferndorf stellte noch einmal auf eine offene Deckung um, der letzte Strohhalm – und 22:24 (58.). Matthias Stocker, unter anderem mit ganz viel Mut bei einem Heber beim Siebenmeter, erlöste seine Farben schließlich endgültig. 26:23 – Auswärtssieg Nummer zwei, grenzenloser Jubel. Sebastian Bösing euphorisch: „Zweites Spiel als Co-Trainer, zweiter Sieg, wenn ich darüber jetzt nichts lese…“

 

TuS Ferndorf – HSG Konstanz 23:26 (12:17)

 

TuS Ferndorf: Kai Rottschäfer, Lucas Puhl (Tor); Kevin John (1), Uros Paladin, Lucas Schneider (2), Mattis Michel, Patrick Bettig (1), Jort Neuteboom, Mirosalv Volentics (2), Julian Schneider (1), Marius Kastening (3/1), Daniel Mestrum (7), Tim Sartisson (1), Florian Baumgärtner (5/3).

 

HSG Konstanz: Konstantin Poltrum, Patrick Glatt (Tor); Fabian Schlaich (2), Benjamin Schweda, Gregor Thomann (4/2), Mathias Riedel (4), Simon Flockerzie (2), Matthias Stocker (5/1), Michael Oehler, Paul Kaletsch (9/1), Felix Krüger, Felix Gäßler, Tim Jud, Chris Berchtenbreiter.

 

Zuschauer: 779.

 

Videointerview mit Kapitän Fabian Schlaich:

 

Video-Spielzusammenfassung:

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