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Spielmacher beendet Karriere und wird U23-Co-Trainer

Benjamin-Schweda-HSG-Konstanz-U23-Willstaett Sein letztes Spiel auf dem Parkett: Benjamin Schweda gegen Willstätt.

Auf ein bitteres Ende folgt ein hoffnungsvoller Anfang: Aufgrund einer schweren Knieverletzung, erlitten im letzten Drittliga-Spiel der Konstanzer U23 gegen Willstätt, musste Spielmacher und Kapitän Benjamin Schweda seine Spielerkarriere im Alter von nur 27 Jahren vorzeitig beenden. Dafür wird er ab der kommenden Saison als Co-Trainer an der Seite des neuen brasilianischen Chefcoaches Vitor de Faria Baricelli als Co-Trainer der U23 wirken.

 

Zwei Kreuzbandrisse hatte Schweda schon erlitten und sich zweimal monatelang für das Comeback gequält. Nun wurde beim gebürtigen Überlinger, der schon seit 2008 und frühen Jugendzeiten bei der HSG spielt, ein Meniskusriss sowie ein Knorpelschaden diagnostiziert. Operativ wurde dieser behoben – doch die Ärzte machten unmissverständlich klar, dass das Risiko bei einer weiteren Belastung im Leistungssport für einen dauerhaften Schaden im Knie sehr hoch ist. „Dieses Risiko war mir zu hoch, das macht keinen Sinn“, erzählt Schweda. Das Damoklesschwert eines künstlichen Kniegelenkes und mögliche lebenslange Einschränkungen machten ihm die Entscheidung schließlich leicht: Karriereende. Mit 27. „So bitter das ist, ohne Zuschauer, ohne Abschiedsspiel“, so der 1,76-Meter-Mann, der inzwischen als gelernter Industriekaufmann als Teamleiter in einem größeren Unternehmen in Konstanz arbeitet. Aktuell befindet sich der ehemalige Mittelmann noch in der Reha, fährt gerne auch größere Distanzen mit dem Rennrad und hält sich fit. Dem Handball und der HSG Konstanz bleibt er dennoch in neuer Funktion erhalten: als Co-Trainer der U23, als Unterstützung für Vitor Baricelli und Bindeglied zur jungen Mannschaft.

 

André Melchert als sein ehemaliger Jugendtrainer und Förderer geht das tragische Handball-Aus für Schweda, der ein hohes Ansehen in der Mannschaft und im Verein genießt, sehr nahe. „Das ist für ihn und uns sehr bitter“, erklärt der designierte Geschäftsführer der HSG. „Wir verlieren einen sehr guten Spieler, sind aber froh, dass er als uns als Trainer erhalten bleibt.“ Die Vorteile für Melchert in der neuen Kombination liegen dabei auf der Hand. „Benni weiß wie wir Handball spielen, kennt die Jungs und die Spielphilosophie des Vereins“, so der 40-Jährige. „Für uns ist es extrem wichtig, dass er Vitor und die Spieler unterstützt. Davon werden alle sehr profitieren.“ Für den kreativen Führungsspieler selbst war schnell klar, dass er diese neue Aufgabe wahrnehmen möchte, nachdem er in der HSG so etwas wie „eine zweite Familie und viele Freundschaften fürs Leben“ gefunden hat. „Ich komme in die Halle und kenne einfach jeden. Es ist alles sehr familiär, obwohl alles immer professioneller wird“, fügt er hinzu.

 

Die gefundene Lösung ist daher, so Schweda, „für alle gut. Ich könnte es mir nicht besser vorstellen und freue mich, mich weiter aktiv bei der HSG einbringen zu können.“ Sagt er und hat den Abschied vom Parkett noch gar nicht so richtig realisiert. Dafür liegt der letzte Einsatz schon zu lange zurück. „Ich habe mir das Spiel gegen Willstätt noch einmal angesehen“, verrät er. „Da musste ich beim Gedanken daran, dass dies mein letztes war, schon schlucken. Noch härter wird es sicher, wenn die U23 wieder mal vor der Ersten spielen kann. Bei der Ersten war leider verletzungsbedingt kein Abschiedsspiel möglich, jetzt wieder nicht. Das ist hart.“ Trotzdem gibt es viele Highlights, auf die er gerne zurückblickt. Die südbadische Meisterschaft in der B-Jugend und die Teilnahme an der süddeutschen Meisterschaft etwa. Oder die Party nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 2016 sowie den emotionalen Klassenerhalt in Neuhausen ein Jahr später. Nach 13 Jahren als Spieler der HSG steht nun jedoch eine spannende neue Aufgabe, ein völlig neuer Abschnitt bevor. Einer, der schon begonnen hat. Denn Schweda steht mit Baricelli schon im intensiven Austausch. Die zwei jungen Trainer schmieden schon Pläne für den Sommer und die gemeinsame Herausforderung mit einem noch jüngeren Team. Davor war es Schweda noch ein Anliegen, sich bei der HSG zu bedanken, „dass sie mich trotz Verletzungen immer unterstützt hat, dass es ein tolles Geben und Nehmen war. Ich habe der HSG sehr viel zu verdanken. Die 2. Bundesliga bei meinem Heimatverein war ein Traum, der in Erfüllung ging. Eine geile Zeit.“ Jetzt wird nur das nächste Kapitel dabei aufgeschlagen.

 

Damit einher geht der Abschied des bisherigen U23-Co-Trainers Thomas Zilm. Nach vielen Jahren der erfolgreichen Zusammenarbeit bei der A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft und der U23 wird Zilm die HSG verlassen. Melchert: „Wir bedanken uns bei Thomas für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

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