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Die Serie hält: HSG Konstanz II bleibt seit fast elf Monaten in der Schänzlehalle ungeschlagen

Die Serie hält: HSG Konstanz II bleibt seit fast elf Monaten in der Schänzlehalle ungeschlagen

Nur selten so zu stoppen: Linkshänder Felix Krüger war insgesamt siebenmal für die HSG II erfolgreich.

 

Oberliga Baden-Württemberg:

HSG Konstanz II – TV Sandweier 33:28 (13:12)

 

Die beeindruckende Heimserie der HSG Konstanz II hat weiterhin Bestand. Mit einem ungefährdeten 33:28 (13:12)-Erfolg gegen den TV Sandweier hat das Konstanzer Perspektivteam nun nicht nur seit fast 11 Monaten ausnahmslos alle seine Heimspiele gewonnen, sondern steht mit einem Spiel weniger schon auf Platz fünf der Oberliga – nach Minuspunkten gesehen punktgleich mit dem Tabellenzweiten.

 

HSG-Trainer Gabor Soos war nach dem Abpfiff nicht nur deshalb sehr angetan von der Leistung seiner Mannschaft – wie schon so oft in dieser Saison. Angesprochen auf die seit Anfang Dezember 2014 andauernde Siegesserie seines Teams in eigener Halle ließ er sich gar dazu hinreißen, eine Belohnung in Aussicht zu stellen: „Ich freue mich über unsere Serie und ich würde mich noch mehr freuen, wenn wir es tatsächlich schaffen, diese auf ein ganzes Jahr auszubauen. Vielleicht gibt es dann eine Torte für das Team.“

 

Gegen die Gäste aus Baden-Baden mit ihrer offensiven 3:2:1-Deckung startete Konstanz konzentriert und unterband das Gegenstoßspiel der Gäste durch schnelles Zurücklaufen. Mit einem wieder einmal prächtig aufgelegten Maximilian Wolf im Tor, der zudem einige freie Gegenstöße parieren konnte, gelang es der HSG, sich gleich zu Beginn auf 3:1 abzusetzen (9.). In der Folge waren beide Mannschaften um einen ruhigeren Spielaufbau bemüht, doch beiden Mannschaften unterliefen Fehler, die der Gegner zum schnellen Gegenstoß nutzte.

 

Weil dem Konstanzer Talentteam dabei gegen den früh störenden Abwehrverbund des TV Sandweier in dieser Phase einige technische Fehler mehr unterliefen, konnten die Baden-Badener zum 6:6 ausgleichen (18.). Doch die HSG löste die Aufgaben, die Sandweier ihnen mit der ungewohnten Deckung stellte, immer besser. Und ohne die Gegenstöße hatte der TVS große Probleme, sich gegen eine gut harmonierende Konstanzer 6:0-Deckung durchzusetzen. So erarbeitete sich das Soos-Team erneut eine Drei-Tore-Führung (13:10, 28.) und zauberte dabei wie mit einem von Marius Oßwald abgeschlossenen Kempa-Trick, musste aber kurz vor der Pause noch zwei ärgerliche Gegentore zum 13:12 hinnehmen, die für Hälfte zwei viel Spannung versprachen.

 

Doch das junge HSG-Team hatte etwas dagegen, minimierte nun die eigene Fehlerzahl, machte aus der eigenen Defensive ein echtes Abwehrbollwerk und drehte damit jetzt den Spieß kurzerhand um: ein schneller Tempogegenstoß nach dem anderen rollte nach schnellen Ballgewinnen auf das Tor der Gäste zu und in nur fünf gespielten Minuten leuchtete ein beruhigender 17:12-Zwischenstand von den Anzeigetafeln. Vor allem der wieselflinke Rechtsaußen Alexander Lauber war dabei von den TV-Akteuren nicht unter Kontrolle zu bekommen und war insgesamt achtmal erfolgreich. Weil sich auch Felix Krüger gewohnt abschlusssicher im Rückraum zeigte und sich Marius Oßwald als echte Waffe am Kreis darstellte, hieß es wenige Minuten später gar schon 21:13 für Konstanz.

 

Nach 43 Minuten schien die Partie schon entschieden. Konstanz führte mit 24:16 und hatte auf alles die passende Antwort parat. Nicht so allerdings auf die plötzliche Manndeckung für den wieder als genialer Spielmacher überzeugenden Benjamin Schweda und Felix Krüger. „Diese beiden Manndeckungen haben uns zunächst einige Probleme bereitet, bis wir uns darauf eingestellt hatten“, erklärte Gabor Soos. Dazu hatten die Gäste in ihrem achtmal erfolgreichen Spielmacher Johannes Heiß, der als Vollstrecker aus dem Rückraum immer wieder eine Lücke in der Konstanzer Deckung fand, ihren besten Mann, der großen Anteil an der zwischenzeitlichen Aufholjagd seines Teams hatte. Auf 25:22 konnte Sandweier somit noch einmal verkürzen, doch die HSG hatte zunächst das Glück, dass die Gäste weitere Möglichkeiten zur weiteren Resultatsverbesserung ausließen und stellte sich dann selbst besser auf die neuen Gegebenheiten ein.

 

Nach einem letztlich ungefährdeten 33:28-Heimsieg resümierte Gabor Soss daher zufrieden: „Es ist nie leicht gegen eine in der Oberliga so recht selten gespielte Abwehrvariante zu spielen. Doch wir konnten uns auf unsere Abwehr verlassen und haben mit schnellem Tempogegenstoßspiel überzeugt. Was mich aber besonders freut, ist die Tatsache, dass wir mittlerweile ein sehr ausgeglichenes Team sind. Egal wer in das Spiel kommt, jeder kann uns weiterhelfen und hat seine Sache heute gut gemacht.“ Seine junge Perspektivmannschaft ist der versprochenen Torte damit wieder einen Schritt näher gekommen.

 

HSG Konstanz II – TV Sandweier 33:28 (13:12)

HSG Konstanz II: Maximilian Wolf, Kristian Bozin (Tor); Benjamin Schweda (4/1), Michael Schramm (1), Marvin Pafla, Luis Pfliehinger (5), Alexander Lauber (8), Tobias Meisch, Marius Oßwald (6), Marvin Storz, Felix Krüger (7), Finn Meiners, Kai Mittendorf (2).

 

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