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Hängende Köpfe zum Jahresabschluss bei U 23 – Both kommt zurück, Oßwald geht

Joel-Mauch-U23-HSG-Konstanz-Weinsberg Trotz sieben Toren von Joel Mauch auf verlorenem Posten: Die U 23 der HSG Konstanz war am Ende chancenlos in Weinsberg.

Oberliga Baden-Württemberg:

TSV Weinsberg – HSG Konstanz U 23 36:24 (15:16)

 

Auch nach dem letzten Auftritt der U23 der HSG Konstanz im Jahr 2018 gab es hängende Köpfe. „Leider“, wie Trainer Matthias Stocker zerknirscht gestand. Seiner jungen Mannschaft gelangen nach einer starken ersten Halbzeit beim TSV Weinsberg am Ende doch nicht die erhoffte Trendwende und der versöhnliche Ausklang eines so erfolgreichen Jahres, das mit dem direkten Oberliga-Wiederaufstieg und der Siegesserie zum Saisonstart furios begonnen hatte. Doch nach der 24:36-Pleite in Weinsberg wartet auf die HSG-Talente ab Mitte Januar eine schwere Restsaison.

 

Dabei hatte Konstanz nach den ersten fünf Minuten, einer kleinen Findungsphase, in der Weinsberg mit 4:2 in Führung ging, zunächst wieder eine starke Vorstellung gezeigt. „Wir haben gut mitgespielt und gut in die Partie gefunden“, meinte Stocker. Patrick Volz und Samuel Löffler drehten sodann das Spiel zum 5:4 für die Gelb-Blauen. Allerdings unterliefen den Gästen bereits in dieser Phase „der eine oder andere technische Fehler zu viel“, wie der HSG-Coach anmerkte. Doch insgesamt konnte er zufrieden mit seinen Nachwuchskräften sein. Im Gegenstoß gefährlich und auch im stehenden Angriff deutlich verbessert, waren sie gut im Spiel. Vor allem, als Patrick Volz zum 14:14 ausglich und einen Drei-Tore-Rückstand wieder egalisiert hatte. Einher ging der Treffer mit einer Roten Karte für Jan König. Konstanz nutzte die numerische Überlegenheit zur 16:15-Pausenführung.

 

Was dann jedoch nach dem Seitenwechsel passierte, ließ die Konstanzer Spieler und Verantwortlichen schließlich ratlos zurück. Matthias Stocker führte die Rote Karte für Weinsberg ins Feld. Eigentlich ein Vorteil für sein Team – eigentlich. „Team und Fans haben sich ungerecht behandelt gefühlt“, erklärt er. „Dann kann manchmal auch so etwas wie ein positiver Rausch dadurch entstehen.“ Hochaggressiv und hochemotional gingen die so angestachelten und aufgeputschten Württemberger zu Werke – und kamen mächtig ins Rollen. Unterstützt von vielen Konstanzer Fehlern, sodass der HSG-Coach zu folgendem bitteren Schluss kam: „Die zweite Hälfte war schlecht. Dass wir uns dann mit minus zwölf aus dem Jahr 2018 verabschieden, ist schade.“

 

Bis zur 40. Minute hatte die U 23 der HSG Konstanz noch den Anschluss gehalten (19:20), danach war der Stecker komplett gezogen. Es ging nicht mehr viel bei den Gelb-Blauen. Sechs Tore in Folge markierten die Hausherren zum 26:19 und die Köpfe des jüngsten Teams der Oberliga gingen immer weiter nach unten. Gegenstoß um Gegenstoß rollte nun auf das Konstanzer Tor zu und die Drittliga-Reserve war wieder in das Muster der letzten Wochen verfallen, gestand Stocker. Weinsberg nutzte jeden Fehler eiskalt aus und Konstanz fand weder in der Deckung, noch im Angriff ein Mittel. Acht eigene Tore in der zweiten Halbzeit zeigen die Defizite deutlich auf.

 

Über die Höhe der Niederlage zeigte sich Stocker schwer enttäuscht, denn „wir haben es nicht geschafft, uns dagegen zu stemmen. Weinsberg war besser, war stark, das muss man neidlos anerkennen“, sagt er. Gleichzeitig ärgerte er sich: „Dass wir am Ende mit zwölf verlieren ist schon schade und hätte nicht sein müssen.“ Die kurze Pause, das nächste Spiel findet am 18. Januar statt, kommt nun zum richtigen Zeitpunkt. „Wir müssen alle“, so der 30-Jährige, „den Kopf frei bekommen.“ Trotz der Durststrecke möchte er positiv in die zweite Halbserie sehen. „Wir sind in der Liga drin und haben unsere Chancen auf den Klassenerhalt“, meint er. „Wir müssen jetzt aber die Kurve kriegen.“

 

Wechsel: Both kommt, Oßwald geht

 

Zum Vorbereitungsstart am 7. Januar wird das Konstanzer Talentteam mit leicht verändertem Personal antreten. Einerseits wird Spielmacher Benjamin Schweda nach langer Verletzungspause zurück auf dem Spielfeld erwartet. Auf der anderen Seite wird Kreisläufer Marius Oßwald die HSG Konstanz nach viereinhalb erfolgreichen Jahren verlassen und die Chance nutzen, sich einem Drittligisten anzuschließen. Ersatz ist schon gefunden. HSG-Eigengewächs Manuel Both, bereits in der 2. Bundesliga für die HSG aktiv, wird als langjähriger Leistungsträger und Anführer nach einem halben Jahr zur Konstanzer Reserve zurückkehren und die Position von Oßwald einnehmen. Stocker: „Gemeinsam wollen wir zu neuen Taten schreiten, neu angreifen und den Bock im neuen Jahr umstoßen.“

 

HSG Konstanz U23: Moritz Ebert, Lukas Herrmann (Tor); Joel Mauch (7/2), Kai Mittendorf (1), Jerome Portmann (2), Marius Oßwald (1), Pascal Mack (1), Patrick Volz (3), Samuel Löffler (2), Felix Fehrenbach (1), Lars Michelberger (1), Luca Merz, Simon Storz (1), Jonas Hadlich (4).

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