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HSG Konstanz 2 nach drei Aufstiegen in fünf Jahren vor neuer Herausforderung in der Oberliga

HSG Konstanz 2 nach drei Aufstiegen in fünf Jahren vor neuer Herausforderung in der Oberliga

Das Team der HSG Konstanz 2, Oberliga Baden-Württemberg 2015/2016:

Hintere Reihe von links: Manuel Both, Felix Krüger, Michael Schramm, Niklas Holzmann, Finn Meiners, Patrick Muturi, Tobias Meisch, Marvin Storz, Trainer Tobias Eblen

Mittlere Reihe von links: Physiotherapeut Marc Götz, Noah Kehl, Alexander Lauber, Lukas Beck, Michael Oehler, Marius Oßwald, Jonas Besemann, Mike Klökler, Trainer Gabor Soos

Vordere Reihe von links: Noah Meisinger, Luis Weber, Maximilian Wolf, Benjamin Schweda, Marvin Pafla, Luis Pfliehinger

Auf dem Bild fehlen: Manuel Vogel, Kristian Bozin, Simon Jegler, Jonas Löffler, Kai Mittendorf, Vincent Hummel, Teammanager Michael Schweda, Teammanager Karsten Wolf

Mannschaftsbild 2015/2016 zum Download in hoher Auflösung

 

Neue Liga, neue Herausforderung – zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren darf sich die HSG Konstanz 2 in einer völlig neuen Umgebung versuchen. Also doch alles wie immer? Mitnichten, denn nach zuletzt drei souveränen Meisterschaften wartet auf das Konstanzer Talent-Team mit der viertklassigen Oberliga-Baden-Württemberg direkt unter der 3. Liga eine Herausforderung, die es richtig in sich hat. Ganz besonders, wenn man das geringe Durchschnittsalter von nur 20,8 Jahren bedenkt, dass die HSG-Reserve wie seit Jahren erneut zum mit Abstand jüngsten Team der Liga macht.

 

Rasanter Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse

 

Die viertklassige Oberliga Baden-Württemberg (BWOL), noch Ende 2010 schien sie aus jeder Reichweite für die Drittliga-Reserve der HSG Konstanz. Bis auf die beiden Drittliga-Talentschmieden der beiden Erstligisten Rhein-Neckar Löwen und Balingen-Weilstetten schaffte es keine Reserve in Baden-Württemberg in die stark besetzte höchste Spielklasse des Bundeslandes, die als eine der stärksten Oberligen Deutschlands gilt. Doch nachdem sich die sportliche Führung dazu entschlossen hatte, einen leistungsorientierten Unterbau zu schaffen, ging alles ganz schnell. Aus der Bezirksliga ging es in nur fünf Jahren nach drei Meisterschaften in Bezirks-, Landes- und Südbadenliga dreimal nach oben – bis in die Oberliga-Baden-Württemberg.

 

Als einziges Reserveteam der Liga wartet nun eine große, völlig neue Herausforderung auf die blutjunge zweite Mannschaft der HSG Konstanz. Im Haifischbecken BWOL wird sich das Perspektivteam der HSG nun unter anderem mit dem Drittliga-Absteiger TSV Neuhausen/Filder messen, der in der vergangenen Saison noch in der 3. Liga in eigener Halle die erste Mannschaft der HSG Konstanz besiegen konnte. Außerdem warten mit der TSG Söflingen, SG Pforzheim/Eutingen, TV Willstätt, TSV Deizisau sowie der HG Oftersheim/Schwetzingen viele ehemalige Drittliga-Konkurrenten der HSG – alles klangvolle Namen, die teilweise schon in der 2. Bundesliga an den Start gingen.

 

Genau dorthin oder zumindest in die 3. Liga strebt eine ganze Reihe von Vereinen, die unter semiprofessionellen Bedingungen arbeiten können. Das Konstanzer Perspektivteam hat da ganz andere Ziele: die individuelle Weiterentwicklung der eigenen Talente steht im Vordergrund, möglichst zusammen mit dem Klassenerhalt. „Das Perspektivteam dient dazu, Spieler an die erste Mannschaft heranzuführen und sie mit viel Spielpraxis auf hohem Niveau besser zu machen“, erklärt der Sportliche Leiter der HSG Konstanz, Andre Melchert.

 

„Dazulernen“ und individuelle Weiterentwicklung als primäre Ziele

 

Nach zuletzt 21 Siegen in 26 Südbadenliga-Spielen, davon elf Erfolgen in Serie und fast vier ungeschlagenen Monaten sowie plus 125 Toren im Torverhältnis in einer überlegen geführten Meistersaison wartet auf das mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 20,8 Jahren erneut mit großem Abstand jüngste Team der Liga eine „komplett neue Herausforderung“, so Melchert. „Es kommt eine extrem starke Liga auf die Jungs zu. Hier gilt es, nicht nur im Angriff zu überzeugen, sondern auch in der Abwehr.“ Dies sagt er trotz der Tatsache, dass das Konstanzer Perspektivteam wie auch die Drittligamannschaft in der vergangenen Saison mit nur 600 Gegentoren die beste Abwehr der Liga stellte und im Durchschnitt damit lediglich 23 Treffer pro Partie hinnehmen musste, wohl wissend, dass im Duell mit erfahrenen und hochkarätig besetzten Gegnern das „ganze Paket“ über die volle Spielzeit stimmen müsse, um erfolgreich sein zu können. „Unsere jungen Spieler können nur lernen“, meint Melchert und hofft, dass sich seine Talente schnell an das deutlich höhere Niveau in der Oberliga gewöhnen. Nach zuletzt fünf unfassbar erfolgreichen Jahren mit vielen, vielen Siegen ist dabei jedem bei der HSG Konstanz klar, dass die „Jungspunde“ vor allem eines lernen müssen: den Umgang mit Niederlagen, den sie lange so gut wie nicht zu pflegen brauchten – und schnelles Dazulernen aus diesen Erlebnissen.

 

„Spezielle“ Vorbereitung des Perspektivteams

 

Die Vorbereitung war, entsprechend der eines Reserveteams, „speziell“, wie es Andre Melchert ausdrückt. Speziell deshalb, weil viele Spieler zusätzlich bei der ersten Mannschaft mittrainierten und in den Testspielen des Drittligateams mitwirkten. „Wenn man so eng zusammenarbeitet, lässt sich schwer ein herkömmlicher Vorbereitungsplan nach klassischem Muster absolvieren“, sagt der 35-jährige Applications-Manager, der Ende 2010 mit einem neuen Leistungsförderkonzept den Anstoß zum rasanten Aufstieg des Talentteams gab. Dennoch waren auch die Testspiele der zweiten Mannschaft überaus erfolgreich. Siebenmal testete das Team von Gabor Soos und dem langjährigen HSG-Spielmacher Tobias Eblen, der nach drei Jahren als Spielertrainer beim HSC Kreuzlingen als neuer Trainer der HSG 2 zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist, siebenmal war das neue Trainerteam mit seinen Nachwuchshoffnungen erfolgreich.

 

Gerade durch Tobias Eblen (38) – Bruder von Daniel Eblen, Cheftrainer der ersten Mannschaft und Sohn von HSG-Präsident Otto Eblen – soll mit einem zusätzlichen Bindeglied die Zusammenarbeit und der Austausch mit dem Drittligateam noch weiter intensiviert werden. Tobias Eblen wird sich neben seiner Trainertätigkeit im Team mit Gabor Soos zusätzlich als Talenttrainer auch um die positive individuelle Weiterentwicklung der Spieler, die den Sprung in die 3. Liga schaffen können, kümmern. Neben Neuzugang Lukas Beck (Rückraum) hat auch der schnelle Linksaußen Marvin Storz einen sehr guten Eindruck in der Vorbereitung hinterlassen. Außerdem konnten neben den schon regelmäßig in der 3. Liga zum Einsatz gekommenen U23-Spielern Alexander Lauber, Benjamin Schweda, Maximilian Wolf, Michael Oehler, Felix Krüger, Manuel Both, Marius Oßwald, Kai Mittendorf, Luis Pfliehinger und Luis Weber zwei hochtalentierte A-Jugendliche auf sich aufmerksam machen. Weil der Erfolg der Talente in der 3. Liga dafür sorgt, dass sie vermehrt dort zum Einsatz kommen, bietet sich die Chance für die ganz jungen, wie Melchert ausführt. Und diese Chance haben die beiden erst 18-Jährigen Jonas Löffler und Noah Meisinger ebenso wie der von Pfadi Winterthur gekommene A-Jugend-Torhüter Kristian Bozin eindrucksvoll genutzt. „Alle drei haben sich enorm weiterentwickelt“, attestiert ihnen Andre Melchert gute Fortschritte. „Sie werden dem Perspektivteam gut helfen und dort viel dazulernen. Jonas und Noah machen ihren Part sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr schon richtig gut.“

 

„Riesige Chance für das Drittligateam“

 

Sollte dem Perspektivteam im neuen Umfeld, dem Haifischbecken Oberliga Baden-Württemberg, trotz vielversprechender Ansätze der Klassenerhalt nicht gelingen, wäre das kein Beinbruch für das junge Team. Für sie zählt ohnehin anderes. Weiterentwickeln, verbessern und für die erste Mannschaft empfehlen. Dann wartet noch einmal eine andere Herausforderung. In diesem Fall sogar in der 3. Liga. Denn, so sagt der gebürtige Konstanzer Tobias Eblen als neuer Trainer der Perspektivmannschaft: „Das ist eine riesige Chance für das Drittligateam.“ Ziel sei es, die jungen Talente nach oben in die 3. Liga zu bringen und sich mit der eigenen Breite sukzessive zu verstärken. Schließlich, so der 1,77 Meter große Physiotherapeut weiter, „gibt es doch nichts Schöneres, als einen Erfolg der ersten Mannschaft mit den eigens ausgebildeten Kräften.“ Schon dreizehn Akteure in seinem Kader konnten bereits Drittligaluft schnuppern und wollen sich mit guten Leistungen für weitere Einsätze empfehlen.

 

Als erster Prüfstein auf diesem Weg können sich seine Akteure am Samstag um 20 Uhr beim Mitaufsteiger TV Plochingen beweisen. Eine wichtige Partie also gleich zum Saisonauftakt, auch weil Plochingen sein erstes Spiel bei Aufstiegsfavorit SG Pforzheim/Eutingen mit 25:29 verloren hat. Eine Woche später kommt es am 12. September um 15.30 Uhr in der Schänzle-Sporthalle zum ersten von drei südbadischen Duellen gegen das erfahrene Team des TB Kenzingen. Ideale Gegner, um schnell viel dazuzulernen, auf dem Weg in die erste Mannschaft und die 3. Liga. Und vielleicht sogar auf dem Weg zum Klassenerhalt, in einer Liga voller scheinbar übermächtiger Kontrahenten.

 

Der Kader der HSG Konstanz 2, Saison 2015/2016 (Jahrgang):

Tor: Maximilian Wolf (1993), Manuel Vogel, Kristian Bozin (1998), Simon Jegler (1997)

Rückraum: Benjamin Schweda (1994), Michael Schramm (1983), Michael Oehler (1993), Lukas Beck (1991), Finn Meiners (1992), Felix Krüger (1994), Kai Mittendorf (1992), Marvin Pafla (1993), Patrick Muturi (1993), Noah Meisinger (1997), Jonas Löffler (1997)

Kreis: Manuel Both (1995), Marius Oßwald (1992), Sebastian Groh (1987)

Linksaußen: Luis Pfliehinger (1995), Marvin Storz (1993), Tobias Meisch (1990)

Rechtsaußen: Luis Weber (1996), Alexander Lauber (1993), Vincent Hummel (1994)

Trainer: Tobias Eblen (seit 2015), Gabor Soos (seit 2010)

Zugänge: Marvin Storz (1993, TV Wolfach/Landesliga), Lukas Beck (1991, HSG Rietheim-Weilheim/Landesliga), Kristian Bozin (1998, Pfadi Winterthur/Schweiz), Simon Jegler (1997), Noah Meisinger (1997), Jonas Löffler (1997), Luis Weber (1996) (alle eigene Jugend), Sebastian Groh (1987, erste Mannschaft), Vincent Hummel (1994, TSV Deizisau, während der Saison)

Abgänge: Christoph Babik (1988), Ulrich Quarti (beide Karriereende)

 

Mehr Infos zum Oberligateam und dem neuen Kader der HSG Konstanz 2

 

Die ersten Spiele der HSG Konstanz 2 in der BWOL, Saison 2015/2016:

  • Samstag, 5. September, 20.00 Uhr: TV Plochingen – HSG Konstanz 2
  • Samstag, 12. September, 15.30 Uhr: HSG Konstanz 2 – TB Kenzingen
  • Sonntag, 20. September, 17.30 Uhr: TV Bretten – HSG Konstanz 2
  • Samstag, 26. September, 15.30 Uhr: HSG Konstanz 2 – SG Heidelsheim/Helmsheim
  • Samstag, 3. Oktober, 15.30 Uhr: HSG Konstanz 2 – TSG Söflingen
  • Sonntag, 11. Oktober, 17.00 Uhr: TSV Neuhausen/Filder – HSG Konstanz 2
  • Samstag, 17. Oktober, 15.30 Uhr: HSG Konstanz 2 – TV Sandweier

Alle Heimspiele der HSG Konstanz 2 in der Schänzle-Sporthalle.

 

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