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HSG Konstanz II möchte Auswärtsbann in Deizisau brechen

HSG Konstanz II möchte Auswärtsbann in Deizisau brechen

Wird als sicherer Rückhalt auch in Deizisau wieder besonders gefordert sein: HSG-Schlussmann Maximilian Wolf.

 

Oberliga Baden-Württemberg:

TSV Deizisau – HSG Konstanz II

(Sonntag, 17.00 Uhr, Hermann-Ertinger-Sporthalle)

 

Vier Spiele, vier Siege: Das Perspektivteam der HSG Konstanz ist auch in der Oberliga in eigener Halle eine echte Macht und nunmehr seit insgesamt fast elf Monaten nicht zu bezwingen. Auswärts hingegen war die HSG-Reserve nach dem Aufstieg in die vierhöchste Spielklasse trotz meist ebenso toller Leistungen bislang weit weniger erfolgreich. Am Sonntag um 17 Uhr unternimmt die zweite Mannschaft der HSG Konstanz beim TSV Deizisau unweit von Stuttgart einen neuen Anlauf in der Mission Oberliga-Auswärtssieg.

 

Tabellenerster, die meisten pro Spiel erzielten Treffer und das beste Torverhältnis der gesamten Liga: Betrachtet man nur die Heimbilanz, dann grüßt das fünftplatzierte Konstanzer Talentteam von der Tabellenspitze der Oberliga Baden-Württemberg. Blickt man hingegen auf die Rangliste der auswärts erzielten Ergebnisse, wendet sich das Blatt. Hier rangiert die HSG auf dem Viertletzten Rang, hat erst einen Punkt in Bretten ergattert und weist – bei einem Spiel weniger als die meisten Konkurrenten – die wenigsten Treffer auf dem eigenen Konto auf. Auffällig ist jedoch die Tordifferenz, denn nur sechs Mannschaften weisen in der Fremde ein besseres Torverhältnis auf und nur ein Team hat dort weniger Gegentreffer hinnehmen müssen. Ein Beleg dafür, dass die HSG Konstanz bei ihren bislang drei Versuchen in fremder Halle durchaus auf Augenhöhe und nicht weit entfernt vom ersten Erfolg war.

 

HSG-Trainer Gabor Soos kann sich die derart unterschiedlichen Statistiken seiner jungen Mannschaft in dieser Form dennoch auch nicht recht erklären. „Natürlich möchte jede Mannschaft gerade zu Hause unbedingt möglichst alle Spiele gewinnen. Und mit der Unterstützung der Zuschauer hat jedes Team dort ein ganz anderes Selbstvertrauen.“ Zudem spricht Gabor Soos davon, dass liebgewordene Rituale vor den Auswärtsspielen durch den anderen Ablauf nicht immer möglich seien. Der wichtigste Punkt dürfte sicher der sein, dass in Auswärtsspielen nicht immer der große Kader mit Unterstützung der U23-Spieler zur Verfügung stand, die auch im Kader des Drittligateams stehen. So wird am Sonntag mit Kai Mittendorf eine wichtige Korsettstange fehlen, da er, studiumsbedingt gerade sehr eingespannt, nach dem Einsatz am Samstag mit der ersten Mannschaft in Pforzheim nicht mit nach Deizisau fahren wird. Gabor Soos hat deshalb die Hoffnung, dass er eventuell mit Michael Oehler eine zusätzliche Verstärkung bekommt. „Das wird sich allerdings wie immer erst nach dem Abschlusstraining am Freitagabend entscheiden“, sagt der HSG-Coach, „aber wir werden eine gute Besetzung zusammenbekommen.“

 

Beim Ziel, möglichst wenig Gegentreffer zu kassieren und dem Gegner mit einer guten Abwehrarbeit das Leben schwer zu machen, wird er daher auf eine veränderte Abwehrformation setzen müssen. Vor allem Routinier Michael Schramm wird hier wohl eine besonders wichtige Rolle zukommen. Der Tabellensiebte Deizisau zählt nämlich ebenso wie Konstanz zu den heimstärksten Teams der Liga und musste dort lediglich gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Oftersheim/Schwetzingen eine Niederlage hinnehmen. Allerdings kämpft das Team von Trainer Mike Wolz nach einem furiosen Saisonstart mit 7:1 Punkten und der zwischenzeitlichen Tabellenführung im zweiten Oberliga-Jahr nach dem Wiederaufstieg nach drei Niederlagen in den letzten vier Spielen mit der Abwärtstendenz seiner Mannschaft.

 

Für Gabor Soos macht diese Inkonstanz den Gegner besonders schwer berechenbar und gefährlich, denn der einzige Sieg in dieser Phase am vorletzten Spieltag gelang ausgerechnet gegen das hoch gehandelte Team aus Willstätt. Lange Jahre hat sich der ehemalige Drittligist mit der ersten Mannschaft der HSG Konstanz duelliert, letztmals am Ende der Saison 2009/2010, als aus fünf Regionalligen vier Drittliga-Staffeln wurden und die Schwaben dem erhöhten Abstieg zum Opfer fielen. Danach ging es direkt noch einmal eine Etage tiefer und erst nach drei Jahren in der Württembergliga gelang 2014 die Rückkehr in die Oberliga.

 

„Wir wollen endlich auch auswärts unser erstes Erfolgserlebnis“, gibt Gabor Soos die Marschroute aus. Gestützt auf eine gute Abwehr zusammen mit einem starken Maximilian Wolf im Tor soll dieses Unterfangen gelingen. „Das wird schwer, aber wenn wir über Max in den Tempogegenstoß kommen, ist alles möglich. Wir brauchen dazu sicher aber eine noch bessere Leistung als zuletzt in der Schänzlehalle.“ Sollte dies gelingen, winkt nicht nur der Sprung auf Platz zwei, einen Aufstiegsplatz zur 3. Liga, sondern auch in der Auswärtstabelle das Vorrücken bis auf Rang vier.

 

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