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Mit zwölf Spielen ohne Niederlage: U23 feiert Titel und direkten Wiederaufstieg in die Oberliga

HSG-Konstanz-U23-Meister-2018-klein So sehen Meister aus: Die U23 der HSG Konstanz kehrt nach nur einem Jahr direkt wieder in die Oberliga zurück.

Südbadenliga:

HSG Konstanz II – SG Köndringen-Teningen 34:22 (16:9)

 

Die U23 der HSG Konstanz ist schon am vorletzten Spieltag vorzeitig am Ziel: Mit dem zwölften Spiel in Serie ohne Niederlage hat sich das jüngste Team der Liga mit einem Altersdurchschnitt von unter 21 Jahren die Südbadenliga-Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga-Baden-Württemberg gesichert. Im letzten Heimspiel stellte die Zweitliga-Reserve mit einem 34:22 (16:9)-Kantersieg gegen die SG Köndringen-Teningen nochmals ihre beeindrucke Form und rasante Entwicklung in der Rückrunde unter Beweis.

 

Schon vor dem Abpfiff  hielt es keinen mehr auf der Bank der HSG Konstanz. Längst wurde sich abgeklatscht, umarmt und geherzt. Dann skandierten die Auswechselspieler der Hausherren „Meister, wir sind Meister“, ehe mit der Schlusssirene endgültig alle Dämme brachen, die Bierduschen folgten und die Aufstiegsparty steigen konnte. Die HSG-Talente ließen ihren Trainer hochleben, warfen ihn hoch in die Luft und erdrückten den 30-Jährigen fast, der nach seinem Rücktritt als aktiver Zweitligaspieler in seinem ersten Jahr als Übungsleiter direkt den Titel feiern durfte und die Talente der HSG, viele gerade erst dem A-Jugend-Alter entwachsen oder dort sogar noch spielberechtigt, nach nur einem Jahr sofort wieder zurück in die vierte Liga führte.

 

Ein Moment, der nach all den Anstrengungen, der harten Arbeit und der intensiven Gefühlsachterbahn in einem immerwährenden Auf und Ab in den letzten Monaten nicht spurlos am 30-Jährigen vorbeiging. Es arbeitete in Stocker, der sichtlich bewegt wie seine Spieler zahlreiche Glückwünsche entgegennehmen konnte. „Dass wir geile Jungs haben, die mit einem Altersdurchschnitt von unter 21 nun vierte Liga spielen dürfen“, sagte Stocker auf die Frage, was ihm in diesem Moment durch den Kopf ging. „Man lässt gerade alles ein wenig Revue passieren“, fuhr er fort, emotional wie als Spieler. „Vom Start, als wir uns das erste Mal getroffen haben, bis jetzt. Wie wir hart trainiert und uns in der Rückrunde massiv verbessert haben“, so der B-Lizenzinhaber, der beeindruckt von der abgeklärten Spielweise seiner jungen Talente war. Stocker: „Die letzten sechs, sieben Spiele waren unglaublich beeindruckend. Jetzt versucht man alles zu genießen.“

 

Genießen, wie seine Mannschaft die Steilvorlage nach der Niederlage von Hofweier am Freitag in Schutterwald gleich beim ersten von zwei Matchbällen in souveräner Manier nutzte. Von der ersten Sekunde an schlug die U23 der HSG ein enormes Tempo an, kam zum 3:0 und 12:5 nach einer Viertelstunde. Moritz Ebert vernagelte mit seinen Vorderleuten im Verbund den Kasten und dann ging es mit einer irren Geschwindigkeit nach vorne, mit Spielfreude, Dynamik und großem Spielwitz. Hätten die Gastgeber noch einige freie Chancen in den ersten Minuten mehr genutzt, das Unheil wäre noch früher über die Breisgauer hereingebrochen. So sorgte lediglich Drittliga-Rekordtorschütze Christian Hefter mit einigen spektakulären Toren für einige Ausrufezeichen der SG, die eindeutig überlegene Mannschaft trug jedoch Gelb und Blau.

 

Fast neun Minuten blieben die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte ohne eigenes Tor, während Konstanz nun endgültig wie im Rausch agierte. Jonas Löffler besorgte mit einem Doppelschlag hier schon das 23:9. Der Kantersieg, der Titel und der Aufstieg – alles war nun frühzeitig gesichert und die U23 überglücklich. „Wir sind sicher nicht zu Unrecht ganz oben, nach dem, was wir in der Rückrunde geleistet haben“, freute sich Matthias Stocker. „Dass wir für unsere sehr akribische Arbeit so belohnt werden, ist schön. Die Jungs hatten mit uns Trainern teilweise wirklich nichts zu lachen – jetzt haben sie den verdienten Lohn bekommen.“

 

Die Bedeutung des Aufstiegs will er gar nicht kleinreden, denn das Ziel des Vereins war es, diesen in den nächsten zwei Jahren nach dem unnötigen Abstieg zu bewerkstelligen. „Für den Konstanzer Weg ist die Oberliga essentiell wichtig“, unterstreicht der 30-Jährige. „So ist der Anschluss nach oben in die erste Mannschaft noch besser. Außerdem bekommen wir so neben unseren eigenen A-Jugendlichen vielleicht nochmal junge Talente dazu, die wir gemeinsam an die Bundesliga heranführen wollen.“ Die anspruchsvollen Aufgaben lauten dann unter anderem Herrenberg, Pforzheim – und ein Duell mit der ersten Mannschaft der SG Köndringen-Teningen sowie wahrscheinlich mit Ex-Erstligist TV Neuhausen/Erms. „Das ist mir aber gerade alles sowas von egal“, schüttelte der HSG-Coach den Kopf und zog mit einem breiten Grinsen im Gesicht zurück ins Party-Getümmel. Der verdiente Lohn nach einer fast lupenreinen Bilanz in der Rückrunde und 18 Siegen in bislang 25 Spielen bei fast plus 100 Treffern in der Tordifferenz.

 

HSG Konstanz II – SG Köndringen-Teningen 34:22 (16:9)

 

HSG Konstanz II: Moritz Ebert, Lukas Herrmann (Tor); Jonas Hadlich (1), Jerome Portmann (3), Marius Oßwald (2), Joel Mauch (1), Pascal Mack (2), Patrick Volz (3/1), Samuel Löffler (4), Jonas Löffler (7), Luca Merz, Manuel Both (1), Joschua Braun (5/3), Samuel Wendel (5).


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