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„Hatte gar nichts mit Oberliga zu tun“: U23 geht im Südbaden-Derby unter

Jonas-Hadlich-U23-HSG-Konstanz-Weinsberg Schwerer Stand, oft einen Schritt zu spät: Die U23 der HSG Konstanz (hier Jonas Hadlich im Spiel gegen Weinsberg) erlebte in Teningen einen ganz bitteren Abend.

Oberliga Baden-Württemberg:

SG Köndringen/Teningen – HSG Konstanz U23 42:30 (21:13)

 

Das Südbaden-Derby zwischen Drittliga-Absteiger SG Köndringen/Teningen und der U23 der HSG Konstanz war spätestens nach der ersten Halbzeit eine klare Angelegenheit – für die Gastgeber. Die Breisgauer sicherten sich den fünften Sieg in Folge, während die Drittliga-Reserve vom Bodensee nach der klaren 30:42 (13:21)-Niederlage dennoch mit 16:6 Punkten auf Tabellenplatz zwei der Oberliga bleibt.

 

Doch daran sollte ohnehin keiner einen Gedanken verschwenden, betonte Matthias Stocker nach einem bitteren Abend, an dem seiner blutjungen Mannschaft so rein gar nichts glücken wollte. „Das Ziel ist und bleibt nach wie vor ganz klar der Klassenerhalt“, fängt er nach der furiosen Siegesserie seiner Talente gestiegene Erwartungshaltungen direkt wieder ein. „Uns fehlt derzeit die Leichtigkeit“, erklärt der HSG-Coach. „Jeder macht sich gerade etwas zu viel Druck, dann läuft nicht viel zusammen.“

 

Der Start war jedoch noch vielversprechend. Luca Merz und Simon Storz besorgten die 2:0-Führung und bis zum 7:7 (15.) waren die HSG-Talente gut im Spiel. Der wieder einmal mit elf Toren herausragende Samuel Löffler besorgte mit einem seiner elf Treffer noch einmal den Anschluss zum 10:12, doch nach 25 Minuten begann sich das Unheil für die Konstanzer anzubahnen. Allzu leicht konnte Köndringen/Teningen immer wieder ohne große Gegenwehr durch die Hintermannschaft der Gelb-Blauen marschieren – und die „geballte Offensivkraft“ der Hausherren, so Stocker, kam so richtig in Fahrt. 55 Minuten hatte Konstanz ohne Abwehrverbund und Torwart gespielt, so die vernichtende Analyse des 30-Jährigen. „Das hatte“, gestand er zerknirscht, „rein gar nichts mit Oberliga-Handball zu tun.“

 

Sein Pech: An einem Tag, an dem nichts zusammenlaufen wollte, stand auf der Gegenseite ein bärenstarker Gegner der große Spielfreude zeigte und jeden Fehler der Gäste eiskalt mit höchstem Tempo bestrafte. Vor allem den überragenden 14-fachen Torschützen Alexander Velz und Shooter Jan-Philipp Valda bekam Konstanz nie unter Kontrolle. Oft kam die meist einen Schritt langsamere U23 der HSG nicht einmal richtig in die Zweikämpfe. Wenn doch, wurden sie fast immer verloren. Stocker: „Es war einfach nichts vorhanden, um gegen solch einen Gegner eine Chance zu haben.“ Vielleicht einmal – mit Abstrichen – abgesehen von der eigenen Offensive. „30 Treffer sind ja in Ordnung“, sagte der Konstanzer Übungsleiter. „Aber 42 Gegenstore sind, nunja…“.

 

Zu Ende bringen wollte er den Satz nicht mehr. Es war schwer Worte zu finden für die zweiten 30 Minuten in der altehrwürdigen Ludwig-Jahn-Halle in Teningen, in der nun fast nur noch die jetzt richtig in Liga vier angekommene SG spielte. Über 31:19 steuerte Köndringen auf einen 42:30-Kantersieg hin, Konstanz konnte nur noch die ohnehin schon sehr hohe Differenz beibehalten. „Wir sind eigentlich gut in das Spiel gekommen, Einsatz und Emotionen will ich den Jungs nichts absprechen. Aber“, schränkte Stocker ein, „wir schaffen es gerade nicht, zusammen in unserem System zu überzeugen. Die Abwehr kann dem Torwart nicht helfen und umgekehrt.“ Das nun bevorstehende spielfreie Wochenende kommt ihm nun gerade recht. Viel Aufbauarbeit steht an, mit Fokus auf der Defensive. „Wir müssen wieder mehr Selbstvertrauen und Lockerheit zeigen“, meint der B-Lizenzinhaber. „Wir dürfen nicht vergessen, woher wir kommen. Vor elf Monaten waren wir noch Siebter der Südbadenliga. Wir haben Großes geleistet, daran wollen wir anknüpfen. Es kann dabei aber nicht immer nur so weitergehen, das muss jedem bewusst sein. Dann kommt auch das nächste Erfolgserlebnis.“

 

HSG Konstanz U23: Tim Bammel, Lukas Herrmann (Tor); Joel Mauch (2/1), Jonas Hadlich (3), Kai Mittendorf (3), Jerome Portmann (3), Marius Oßwald, Pascal Mack (1), Patrick Volz (2), Samuel Löffler (11), Felix Fehrenbach, Luca Merz (2), Simon Storz (1), Hendrik Dahm (2).

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