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U23 möchte „Emotion und Intensität“ auch in Neckarsulm wieder hinbekommen

Benjamin-Schweda-U23-HSG-Konstanz-Soeflingen Benjamin Schweda und Co. wollen auch in Neckarsulm nicht locker lassen.

Oberliga Baden-Württemberg:

Neckarsulmer Sport Union – HSG Konstanz U23

(Sonntag, 17 Uhr, Pichterichhalle)

 

Sofort hat die U23 der HSG Konstanz wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit einer starken Reaktion wurde die TSG Söflingen in einem intensiven Spiel bezwungen. Gleiches wird die Mannen von Matthias Stocker am Sonntag in Neckarulm erwarten.

 

Der Hunger auf weitere Erfolge ist aber weiter groß. Exemplarisch dafür steht aktuell Torwart Moritz Ebert. Das HSG-Eigengewächs, das zugleich Beachhandball-Nationaltorwart ist, drängt nach dem Durchlaufen sämtlicher HSG-Jugendteams von den Minis bis zur U23 in die Zweitliga-Mannschaft – mit 19 Jahren. Sein aktueller Trainer freut sich. „Das ist das Ziel, dafür sind wir da“, sagt er. „Wir wollen den maximalen Erfolg mit dem Team, aber auch möglichst vielen den Sprung in die 2. Bundesliga ermöglichen.“ Sein Credo dabei: Als Team in der Oberliga erfolgreich sein, dann wird sich auch individuell der hohe Aufwand für jeden Einzelnen auszahlen. Bezüglich Ebert findet der HSG-Coach: „Der logische Schritt, das hat er sich durch konstant gute Leistungen verdient.“

 

Ob er allerdings am Sonntag den schweren Gang nach Neckarsulm mit antreten können wird, ist ebenso unklar wie der Einsatz einiger weiterer Leistungsträger. Die positiven Meldungen: Lukas Herrmann ist nach langer Verletzungspause wieder in das Training eingestiegen, Jonas Hadlich soll in den nächsten Tagen folgen. Mit der aktuellen Trainingswoche kann Stocker dennoch gut leben. Nach einem Spiel mit „Höhen und Tiefen“ gegen Söflingen, das Selbstvertrauen gegeben haben dürfte, muss sich das Talentteam der HSG bei der Neckarsulmer Sport Union jedoch auf einen verbissen gegen den Abstieg kämpfenden Kontrahenten einstellen. Einer, der der U23 körperlich deutlich überlegen sein und diesen Vorteil sicher für sich zu nutzen versuchen wird.

 

„Sie sind körperlich sehr präsent“, umreißt Stocker. Dazu kommen gute Außen und ein robuster Rückraum. Angesichts der engen Tabellenkonstellation im Tabellenkeller erwartet der Konstanzer Übungsleiter ein „sehr schweres Spiel“ bei einem kämpferischen Gegner. „Wir wissen auch“, erklärt er, „dass vermeintliche Favoritenrollen in dieser Liga gar nichts heißen. Darauf müssen wir uns einstellen.“ Dafür fordert er die gleiche Intensität wie gegen Söflingen und eine ähnlich gute, konzentrierte Vorstellung – was in Neuhausen nicht der Fall war. Aber, so der 31-Jährige weiter, „auf die leichte Schulter nimmt bei uns keiner solche Spiele.“ Das Ziel ist es, an die zuletzt gezeigte Leistung anzuknüpfen und dieselbe „Emotion und Intensität in der Abwehr hinzubekommen“, wie der Trainer der Viertplatzierten Konstanzer erklärt. Drei Punkte fehlen aktuell zu Rang zwei, Saisonziel ist jedoch nach wie vor eine Platzierung unter den Top Fünf. Angesichts der vielen, vielen Ausfälle in dieser Spielzeit können die bereits 26 errungenen Punkte gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ausruhen darauf will sich indes keiner. Dafür ist die Zweitliga-Reserve viel zu ehrgeizig.

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