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„Überragend umgesetzt“: U23 per Kempa-Trick ins Glück

Jubel-mit-Benjamin-Schweda-U23-HSG-Konstanz Benjamin Schweda (rechts) und die U23 jubelten in letzter Sekunde.

Oberliga Baden-Württemberg:

TV Weilstetten – HSG Konstanz U23 27:28 (12:12)

 

Matthias Stocker hatte vor dem TV Weilstetten gewarnt. Zu Recht – aber auch erfolgreich. Die U23 der HSG Konstanz blieb nun schon im zehnten Spiel hintereinander ungeschlagen und sicherte sich mit einem hart erkämpften 28:27-Auswärtssieg die Punkte 15 und 16, Platz drei der Oberliga inklusive.

 

„Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel, ein sehr gutes Oberligamatch“, meinte der HSG-Coach. Zwar legte seine junge Mannschaft, die weiter ohne eine ganze Reihe verletzter Spieler auskommen musste, mit 3:0 vor. Doch so gut die Zweitliga-Reserve sich auf der Schwäbischen Alb akklimatisiert und in die Partie gefunden hatte, so schnell war der Vorteil auch schon wieder dahin. Einige technische Fehler später hatte Weilstetten das Spiel komplett gedreht: 5:4 (9.). Doch aus der 7:5-Führung der Württemberger machte die U23 wieder mit einem 4:0-Lauf den eigenen 9:7-Vorteil perfekt. Weilstetten hatte erstmals in dieser Saison von Beginn an mit Jonas Baumeister zwischen den Pfosten begonnen. Der Keeper war letzte Saison noch für den HBW Balingen-Weilstetten in der 2. Bundesliga aktiv und hielt seiner Mannschaft in der Phase vor dem Pausenpfiff  ordentlich den Rücken frei.

 

 

Neben der noch zu hohen Fehlerquote bemängelte der HSG-Coach, dass „wir viele freie Chancen oft nicht genutzt haben.“ Weilstetten kam so immer wieder zurück und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Mit einem 12:12 wurden die Seiten gewechselt – und damit stieg die Formkurve der Konstanzer deutlich an. Meist mit zwei, nach dem Treffer durch A-Jugend-Kreisläufer Rohat Sahin zum 22:19 (46.) gar mit drei Toren legten sie vor. Die Gastgeber versuchten immer wieder mit dem siebten Feldspieler dagegen zu halten und versuchten in der Abwehr alles. Die 6:0-Deckung, die offensive 3:2:1-Variante und schließlich auch noch die Manndeckung gegen Spielmacher Samuel Löffler. So richtig unter Kontrolle zu bekommen waren die Gelb-Blauen dennoch nie. Vor allem Benjamin Schweda machte nun „ordentlich Betrieb“, wie sein Trainer mit einem Lächeln lobte.

 

Und trotzdem war der Vorsprung drei Minuten vor Schluss dahin. 25:25, der Tabellendritte vom Bodensee war gefordert. Schweda brachte seine Farben eine Minute vor Schluss wieder in Front, die Antwort des TVW kam 23 Sekunden vor Ultimo durch den sechsten Streich von Nick Single. 18 Sekunden vor Schluss nahm Stocker schließlich die letzte Auszeit. „Das, was wir besprochen hatten, haben die Jungs dann überragend umgesetzt“, strahlte der 31-Jährige wenige Sekunden später. Patrick Volz traf mit Tor Nummer sieben per Kempa-Trick zwei Sekunden vor Schluss auf Pass von Schweda ins Glück und zum 28:27-Erfolg. „Auf den Punkt gespielt“, so Stocker, „wir haben nicht unverdient gewonnen und uns den Sieg erkämpft. Ich denke, wir waren das eine Tor besser, wenngleich wir uns am Schluss auch über einen Punkt nicht beschweren können.“ Schließlich war Weilstetten der erwartet unangenehme Gegner, der sich nie aufgegeben hatte. Schließlich hatte in Stockers Augen jedoch die individuelle Stärke den Ausschlag gegeben, neben der Konstanzer Deckung, die gegen einen Angriff, der sonst im Schnitt 32 Mal pro Begegnung zuschlägt, nur 27 Gegentreffer zuließ. Stocker: „Dazu war der gute Rückzug beider Teams auffällig. Beide wussten um die Stärken des Gegners.“ Am Samstag, 20 Uhr, kommt es gegen Drittliga-Absteiger TVS Baden-Baden in der Schänzle-Sporthalle nun zu einem echten Topspiel.

 

Gewinner waren in Weilstetten dennoch irgendwie alle: Die erste Mannschaft des TVW hatte 750 Euro für Jannis Pagels  gesammelt, der Verein weitere 500 Euro. Dazu wurde noch eine Kasse aufgestellt. Die HSG Konstanz bedankt sich ganz herzlich für diese tolle Unterstützung.

 

HSG Konstanz U23: Lukas Herrmann, Moritz Ebert (beide Tor); Joel Mauch (3/3), Benjamin Schweda (2), Hendrik Dahm (1), Rohat Sahin (1), Carl Gottesmann (4), Patrick Volz (7/1), Samuel Löffler (5), Balthes Reiff (1/1), Jerome Portmann (1), Simon Storz, Jonas Löffler, Felix Fehrenbach (4).

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