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U23 schrammt in letzter Sekunde knapp an Überraschung beim Spitzenreiter vorbei

Moritz-Ebert-und-Lukas-Herrmann-U23-HSG-Konstanz-Herrenberg Wollen am Samstag wieder jubeln: Die HSG-Keeper Moritz Ebert und Lukas Herrmann.

Oberliga Baden-Württemberg:

SG Pforzheim/Eutingen – HSG Konstanz U23 22:21 (13:11)

 

Nahe dran war die U23 der HSG Konstanz im Oberliga-Gipfeltreffen des Ersten gegen den Dritten. Doch der nach 15 Partien immer noch ungeschlagene Ligaprimus SG Pforzheim/Eutingen wahrte seine weiße Weste mit einem hart erkämpften 22:21 (13:11)-Heimsieg. Für die Zweitliga-Reserve steht nun am Samstag, 17 Uhr, mit dem Südbaden-Derby gegen die SG Köndringen-Teningen in der Schänzlehalle das letzte Spiel des Jahres auf dem Programm.

 

Wie erwartet dominierten dabei die Abwehrreihen. Schließlich stellt Pforzheim mit im Schnitt weniger als 22 Gegentoren pro Partie die beste Defensive der Liga. An dieser Wand scheiterte auch Konstanz im Oberliga-Topspiel allzu oft – und kam ebenfalls nicht über die magische 21,8-Tore-Grenze der SG. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten war die jüngste Mannschaft der Liga aber drauf und dran, die Überraschung dennoch zu schaffen. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff sorgte Benjamin Schweda in einem ohnehin schon spannenden Spiel mit einem verwandelten Siebenmeter für ein knisterndes Finale. 22:21 führten die Gastgeber und mit dem Siebenmeter einher ging noch eine Zeitstrafe für die Nordbadener. Eine Minute vor Schluss eroberten sich die Konstanzer schließlich den Ball und Matthias Stocker nahm die Auszeit. Doch das, was besprochen wurde, konnte nicht umgesetzt werden. Bis zuletzt sollte der finale Angriff ausgespielt werden, bei angedrohtem Zeitspiel bot sich eigentlich die freie Chance – doch „zwei falsche Entscheidungen, die passieren können“, so der HSG-Coach, brachten nicht mehr den erhofften Ausgleichstreffer wenige Sekunden vor der Sirene. „Am Ende“, so Stocker, „wäre der Punkt durchaus möglich gewesen, wir müssen ihn fast mitnehmen.“

 

Auf der anderen Seite wollte Stocker nicht verschweigen, dass Pforzheim über lange Phasen das Spiel kontrolliert und diktiert hatte. Nach knapp zehn Minuten konnte Jerome Portmann mit einem seiner sechs Treffer zwar das erste Mal die Führung für seine Farben besorgen (5:4) und fünf Minuten später gar auf 7:5 erhöhen, Lars Michelberger gelang jedoch nach 22 Zeigerumdrehungen der letzte Führungstreffer (9:8). In einem spannenden Schlagabtausch entwickelten sich nun lange Angriffe, wodurch die HSG oft ihrer gefährlichen Waffe Tempospiel beraubt wurde. „Man könnte meinen, es hätte sich eine Abwehrschlacht entwickelt“, nahm der 31-Jährige Bezug auf die wenigen Tore. „Aber dem war nicht so. Es gab schlicht deutlich weniger Angriffe. Die SG hat das sehr clever gemacht.“ Mit sehr ruhig vorgetragenen Spielzügen, die vor allem durch die wuchtigen Rückraumspieler Manuel Mönch (zehn Tore) und in der Schlussphase den letztjährigen Zweitligaspieler Jan Wörner im Kasten landeten.

 

Dass die HSG ebenfalls nur 22 Tore hinnehmen musste, lag in erster Linie am bestens aufgelegten Moritz Ebert im Tor, der lange die Nase vorne im Duell mit dem langjährigen Erstliga-Stammkeeper Bastian Rutschmann auf der anderen Seite hatte. Denn mit der Abwehr war Stocker nicht so zufrieden, wie es die geringe Zahl an Gegentoren vermuten lassen könnte. „In meinen Augen war das nicht so gut, wir haben die Kreise von Mönch nicht einengen können“, sagte er. Nicht nur hier bemängelte der ehemalige Zweitligaspieler, dass man nicht das ganze Potenzial abrufen konnte. Schließlich gehe das Ergebnis in Ordnung, weil man selbst nicht am Limit war. Stocker: „Bei einem anderen Gegner hätte es vielleicht dennoch reichen können – aber nicht bei einer sehr starken SG Pforzheim/Eutingen.“ So war die Wurfauswahl in der Schlussphase nicht das, was die Zweitliga-Reserve eigentlich kann, dazu kamen Leichtsinnsfehler und die verlorenen Duelle bei den Abprallern. Alles in allem aber „kein Beinbruch“, so der Übungsleiter. „Das war schon okay, Pforzheim war im Topspiel einfach einen Tick besser, obwohl wir uns in der letzten Szenen den Punkt holen müssen.“ Nun ist die Vorfreude auf den Jahresabschluss am Samstag, 17 Uhr, in eigener Halle gegen Köndringen-Teningen groß. Stocker: „Wir wollen die die Erfolgsspur zurück. Das wird gegen diesen Gegner allerdings keine einfache Sache.“

 

HSG Konstanz U23: Sven Gemeinhardt, Moritz Ebert (beide Tor); Joel Mauch (3/1), Benjamin Schweda (3/2), Hendrik Dahm, Lars Michelberger (4), Carl Gottesmann, Samuel Löffler (2), Jerome Portmann (6), Patrick Volz (3/1), Simon Storz, Jonas Löffler, Rohat Sahin, Felix Fehrenbach.

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