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„Überragendes Spiel“: U23 überrollt Teningen mit 40:28

Jonas-Hadlich-und-Moritz-Ebert-HSG-Konstanz-U23-Teningen Die U23 obenauf: Jonas Hadlich, auf dem Rücken von Moritz Ebert, starten die Party nach dem Kantersieg im Südbaden-Derby.

Oberliga Baden-Württemberg:

HSG Konstanz U23 – SG Köndringen-Teningen 40:28 (19:15)

 

Furios, völlig entfesselt und teilweise wie im Rausch überrollte die U23 der HSG Konstanz Aufstiegskandidat Köndringen-Teningen mit 40:28 (19:15). Völlig verrückt: Damit konnte nach der 32:40-Niederlage im Hinspiel sogar noch der direkte Vergleich gegen den Tabellendritten gewonnen werden. Mit einem Punkt Rückstand auf Platz zwei liegt die Drittliga-Reserve nun auf dem vierten Rang.

 

Die Konstanzer Leistungsexplosion hatte dabei ganz früh stattgefunden. Denn von Beginn an formierte die HSG eine ordentliche Deckung und begeisterte mit ganz viel Spielfreude im Angriff. Schon nach viereinhalb Minuten musste Gästetrainer Ole Andersen, ehemaliger Nationaltrainer Dänemarks, die Notbremse in Form der extrem frühen ersten Auszeit ziehen. Spielstand in diesem Moment: 4:0. Nach sieben gespielten Minuten leuchtete es gar 6:0 von den Anzeigetafeln. Alexander Velz, mit am Ende sieben Treffern bester Gästeakteur, konnte kurz darauf den Bann brechen.

 

Ebenso wie Ole Andersen die Dominanz der Hausherren. Mit dem siebten Feldspieler stellte er die junge Truppe vom Bodensee vor eine neue Aufgabe. Eine, die wirkte und die HSG-Talente zunächst schwer beschäftigte. Nach einer Viertelstunde war die Partie wieder offen, als Drittliga-Rekordtorschütze Christian Hefter für seine Farben auf 7:9 verkürzt hatte. „Wir hatten einen wahnsinnig guten Start“, hatte sich Matthias Stocker zuvor noch gefreut. „Mit einer super Abwehr und fehlerfreiem Spiel.“ Dann kam der Bruch mit der Umstellung von Ole Andersen. Stocker: „Das hat uns vor Probleme gestellt und Köndringen konnte das Spiel ausgeglichen gestalten.“ Kleine Fehler wurden vom südbadischen Rivalen eiskalt ausgenutzt.

 

Dennoch konnten sich die Gelb-Blauen zur Pause wieder auf 19:15 absetzen und hatten auch auf die taktischen Kniffe der Breisgauer stets die passenden Antworten. So wurde in der Defensive etwas besser gegen den siebten Feldspieler verteidigt und es konnten nach Ballgewinnen einige leichte Tore durch weite Würfe in das leere SG-Tor verbucht werden. Sogar Torwart Sven Gemeinhardt konnte sich so in die Torschützenliste eintragen. Und dennoch kam der Drittliga-Absteiger aus Teningen nach knapp 40 Minuten noch einmal bedrohlich nahe heran. SG-Legende Christian Hefter war es, der zum 22:24 verkürzte.

 

Doch Konstanz hatte ein unwiderstehliches Ass im Ärmel. Linkshänder Matthias Hild, Zwei-Meter-Hüne aus der Drittliga-Mannschaft, sollte nach seinem Wechsel aus Fürstenfeldbruck vor wenigen Wochen an den Bodensee Spielpraxis sammeln. Dies gelang dem 20-Jährigen auf eindrucksvolle Weise. Achtmal traf der Rückraum-Shooter ohne einen einzigen Fehlwurf und war als bester Torschütze der Partie wesentlich am mitreißenden 6:0-Lauf der HSG Konstanz vom 30:26 zum 36:26 – inklusive Traumtor von Benjamin Schweda – beteiligt. Damit war angesichts des gnadenlosen Tempospiels der HSG der Wille bei den Gästen gebrochen, Konstanz dagegen nun wie im Rausch. Hild sorgte neun Sekunden vor Schluss mit dem 40. Treffer seiner Mannschaft gar noch für den nun gewonnenen direkten Vergleich.

 

„Das war“, strahlte Matthias Stocker, „in der mannschaftlichen Geschlossenheit das beste Spiel der Saison. Am Ende war es brutal stark.“ Der HSG-Coach konnte dabei viel wechseln und dennoch gab es keinerlei Leistungsabfall. „Ein überragendes Spiel, das beste, seit ich hier bin. Wir waren gallig, hatten Lust, die SG zu schlagen – und haben das auf sehr überzeugende Art gemacht“, lobte der 31-Jährige.

 

HSG Konstanz U23: Moritz Ebert, Sven Gemeinhardt (1) (Tor); Joel Mauch (4/3), Kai Mittendorf, Carl Gottesmann (3), Pascal Mack (1), Samuel Löffler (5), Felix Fehrenbach (5), Benjamin Schweda (2), Luca Merz (1), Matthias Hild (8), Simon Storz (1), Patrick Volz (3), Jonas Hadlich (4).

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