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Aller guten Dinge sind vier: A-Jugend glaubt an Überraschung gegen Zweibrücken

Aller guten Dinge sind vier: A-Jugend glaubt an Überraschung gegen Zweibrücken

A-Jugend-Bundesliga:

HSG Konstanz – SV 64 Zweibrücken

(Samstag, 17.30 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Die Aufgaben für die A-Jugend der HSG Konstanz werden nicht leichter. Im knüppelharten Auftaktprogramm wartet am Samstag um 17.30 Uhr in heimischer Schänzle-Sporthalle auch im vierten Bundesliga-Spiel mit dem SV 64 Zweibrücken ein viertes Topteam. Trotz vieler Rückschläge ist die Stimmung bei der HSG gut – und die Zuversicht auf ein Happy End im vierten Versuch gegen das auf Rang drei rangierende Schwergewicht der Bundesliga ungebrochen.

 

Es war wahrlich kein gewöhnliches Spiel, das einzige Südbaden-Derby der Jugend-Bundesliga zwischen der SG Ottenheim/Altenheim und der HSG Konstanz am vergangenen Sonntag. 55 Minuten hatte die HSG Konstanz bravourös dagegengehalten, einen Rückstand aufgeholt und zwischenzeitlich sogar deutlich geführt, nur um schließlich erneut als unglücklicher Verlierer vom Feld schleichen zu müssen. Bemerkenswert war vor allem der Konstanzer Kampfgeist, der selbst nach den Verletzungen der Leistungsträger Jonas Löffler, Manuel Wangler und Jerome Portmann sowie dem Ausfall von Anführer Dennis Sugg eine Partie auf Augenhöhe ermöglichte.

 

So war trotz der vielen Nackenschläge, die die junge Korb-Sieben wegstecken musste, ein weiterer Schritt nach vorne zu beobachten. Während im ersten Spiel gegen Balingen 15 Minuten zur Überraschung fehlten, waren es gegen den Nachwuchs der Rhein-Neckar Löwen nur noch zehn und im Derby dann nur noch fünf Minuten. Ein Grund, warum Christian Korb zuversichtlich nach vorne blickt. „Die Altenheimer Kulisse und die Derby-Stimmung waren genau das Richtige für uns“, sagt der HSG-Coach. Sorgen hatten ihm allerdings die Verletzungen bereitet, die im ersten Moment richtig übel aussahen und für ein mulmiges Gefühl bei allen Beteiligten gesorgt hatten. Zumindest teilweise konnte mittlerweile Entwarnung gegeben werden. Während Dennis Sugg nach einer Operation noch länger ausfallen wird, werden Manuel Wangler und Jerome Portmann am Samstag wahrscheinlich wieder einsatzbereit sein. Bei Jonas Löffler hingegen wird sich ein möglicher Einsatz erst kurz vor Spielbeginn entscheiden.

 

So macht Christian Korb auch kein Geheimnis daraus, froh darüber zu sein, bald auch einmal gegen einen Gegner spielen zu können, der in ähnlichen Tabellenregionen erwartet wird wie seines: „Wir müssen die Duelle mit allen Topteams der Liga erst einmal verkraften. Die Situation ist nun so. Wir müssen sehen, dass wir hier durchkommen und im Verlauf der Saison das gesteckte Ziel dennoch erreichen.“ Zweibrücken erwartet er gleich nach den beiden ersten Gegnern Balingen und Kronau-Östringen ebenfalls ganz vorne. „Zweibrücken wird unter die ersten Drei kommen“, schätzt er auch den kommenden Gegner als absolute Spitzenmannschaft ein, die mit einer 3:2:1-Abwehr dem Gegner das Leben schwer macht und im Angriff sehr beweglich und schnell agiert. Das mussten auch die Junglöwen leidvoll erfahren, die beim letztjährigen Tabellenfünften der Bundesliga zuletzt in einem tollen Bundesligaspiel mit 31:34 unterlagen.

 

Dennoch lebt die Hoffnung bei den Konstanzern, dass mit gesundem und voll besetztem Kader der Weg in die Tabellenmitte angestrebt werden kann. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, zeigt sich Christian Korb zufrieden mit der Entwicklung seiner sehr jungen und verletzungsgebeutelten Mannschaft. Die Hektik und die technischen Fehler in der Schlussphase konnten sukzessive verringert werden, sodass für ihn „mit dem Glauben und Willen, die letzten fünf Spielminuten noch mit Dampf spielen zu können, die erste Sensation möglich ist.“ Bei der Verwirklichung dieses Ziels wird er zur Entlastung seines kleinen Kaders auf die komplette Rückraumachse der B-Jugend zurückgreifen müssen. Jan Geistler, Max Glimm und Patrick Volz werden beim dritten Anlauf, einen Großen der Liga nicht nur zu ärgern, sondern auch zu stürzen, deshalb zur Verstärkung des Gesamt-Teams mit an Bord sein. Vielleicht sind dann gegen den Tabellendritten tatsächlich aller guten Dinge vier für die HSG Konstanz.

 

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