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HSG-Keeper Moritz Ebert träumt von Olympia: Erster Schritt bei Beachhandball-EM

HSG-Keeper Moritz Ebert träumt von Olympia: Erster Schritt bei Beachhandball-EM

Entspannt auf Sand: HSG-Keeper Moritz Ebert freut sich im Dress der deutschen Nationalmannschaft auf die Beachhandball-EM in Portugal.

 

„Ein großartiges Gefühl“, strahlt Moritz Ebert. Bereits mit 15 Jahren steht der Torhüter vor seinem ersten ganz großen Turnier – als Nationalspieler Deutschlands und einer von nur zwei nominierten Keepern. Gerade hat er noch mit der B- und A-Jugend der HSG Konstanz die Qualifikation für die höchste Liga sichergestellt, da war er bereits wieder in den Niederlanden mit der deutschen Jugend-Nationalmannschaft im Beachhandball unterwegs – und erhielt dort von Nationaltrainer Konrad Bansa die frohe Kunde, dass er im zehnköpfigen Kader für die Europameisterschaft von 8. bis 10. Juli in Portugal steht.

 

Ein frühes erstes großes Karrierehighlight für den hochtalentierten Schlussmann. „Natürlich ist die Vorfreude schon riesig“, verrät das junge HSG-Eigengewächs vor der Abreise am Freitag nach Kelkheim zu einem weiteren Lehrgang, wo noch einmal mit der bislang äußerst erfolgreichen, bislang ungeschlagenen DHB-Auswahl trainiert und gespielt wird, bevor der deutsche Tross sich am 5. Juli gen Südeuropa auf den Weg macht. „Teil der Nationalmannschaft zu sein und sein Land vertreten zu dürfen ist etwas Besonderes. Darüber freut man sich total – und es macht dich schon ein wenig stolz“, gibt er lächelnd zu. Aus seiner Aufregung macht er ebenso kein Geheimnis, es sei schließlich sein erstes ganz großes Turnier.

 

Dabei wird er sich wieder mit spektakulären Flugeinlagen in die trickreichen Würfe der Angreifer mit Kempa-Tricks und Pirouetten werfen. Die Spielzeit ist bei jeweils zehn Minuten pro Halbzeit zwar deutlicher kürzer als beim Hallenhandball, dennoch betont das HSG-Talent, dass es auf Sand wesentlich anstrengender sei. „Du musst einfach viel mehr Widerstand überwinden“, erklärt er. „Und eigentlich sind das fast zwei komplett andere Sportarten, trotz der Gemeinsamkeiten.“ So ist er auf Sand als Torwart wesentlich aktiver in das Spiel eingebunden, allein schon deshalb, weil vier Feldspieler pro Mannschaft am Spiel teilnehmen. Dazu zählt auch der Torhüter, dessen Tore ebenso wie Trickwürfe zwei Punkte einbringen.

 

Über Umwege kam er erst zu dieser Chance im Dress der neu gegründeten U-16-Nationalmannschaft. Eingeladen zu einer Hallenhandball-DHB-Sichtung, machte er mit starken Vorstellungen auf sich aufmerksam. Was den Trainern fehlte, war die Körpergröße. 1,85 Meter misst der Konstanzer – und musste sich somit – zunächst – mit einem Platz im erweiterten Beobachtungskader begnügen. Allerdings ist er weiter auf dem Zettel der Nationaltrainer. Seine Entwicklung wird also weiter sehr genau verfolgt. Er ist optimistisch: „Ich denke mit fleißigem Training kann ich vielleicht dennoch bald Teil der Jugend-Nationalmannschaft werden.“ Schließlich wurden die Beachhandball-Nationaltrainer Konrad Bansa und Dirk Florian auf ihn aufmerksam und er hat auf Sand nun eine weitere Möglichkeit, sich zu zeigen. „Ich war aber ohnehin sofort Feuer und Flamme für diese Chance und wollte gerne etwas Neues ausprobieren.“

 

In Portugal bekommt es das DHB-Team mit Kroatien, Ungarn und Italien zu tun. „Eine Todesgruppe“, warnt Moritz Ebert. Wahrlich hohe Hürden auf dem Weg in das Viertelfinale der jeweils Gruppenersten und -zweiten. Am Abschneiden bei der EM hängen nämlich viele große Träume. Abgesehen von der europäischen Beachhandball-Krone haben es die DHB-Youngsters auf einen Platz unter den vier besten Teams der Jugend-EM abgesehen. Diese qualifizieren sich für die U17-WM im kommenden Jahr, wo sich die drei bestplatzierten europäischen Mannschaften einen Platz bei den Olympischen Jugendspielen 2018 in Buenos Aires sichern werden. Das ist das große Ziel, auf das alle hinarbeiten, auch wenn es noch in weiter Ferne liegt. Ebert: „Natürlich ist es für jeden Sportler schlicht der größte Traum, einmal bei Olympia dabei zu sein.“ Zumal der Beachhandball dort zum ersten Mal überhaupt eine Disziplin sein und Olympia-Premiere feiern wird. Die Internationale Handballföderation (IHF) strebt außerdem danach, Beachhandball im Jahr 2024 olympisch werden zu lassen. Das wäre die Chance für die heutigen Talente der Jugend-Nationalmannschaft, die die erste deutsche Generation bei Olympia sein könnten.

 

Vorher wird Moritz Ebert die EM am Strand von Portugal in Nazaré, zwischen Porto und Lissabon, genießen, die besondere Atmosphäre und die Show um das Event aufsaugen – und mit den Angreifern um die Wette fliegen. Fliegen für den fernen Olympia-Traum. Denn, so der B-Jugendliche selbstbewusst und zuversichtlich: „Mit diesem Team können wir Großes erreichen, doch dafür muss jeder Höchstleistung bringen.“ Dann lacht der Sonnyboy wieder: „Es wäre schon überragend, einfach cool, wenn wir den nächsten Schritt machen.“ Er selbst möchte dabei seinen Vordermännern mit seinem guten Stellungsspiel und seiner hohen Reaktionsgeschwindigkeit die nötige Sicherheit und Stabilität geben. Zum Abschluss erklärt der Blondschopf, worauf es als guter Rückhalt ankommen wird: „Du brauchst eine sehr hohe Flexibilität, darfst dich in deinen Bewegungen nicht wiederholen und musst schnelle Beine sowie ein gutes Zusammenspiel mit der Abwehr an den Tag legen.“

 

Eine Übertragung der Spiele ist laut den deutschen Nationaltrainern im Livestream auf den Seiten der EHF geplant.

 

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