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Bundesliga: HSG Konstanz ist zum dritten Mal dabei!

Bundesliga: HSG Konstanz ist zum dritten Mal dabei!

Insgesamt sechs Spiele, sechs Siege und ein Torverhältnis von 151:115 standen zu Buche, dann war der erneute Einzug der A-Jugend der HSG Konstanz in die Bundesliga perfekt. Mit einer beeindruckenden Leistung stellte die HSG damit beim in eigener Halle ausgerichteten Qualifikationsturnier schon in der ersten von drei möglichen Qualifikationsstufen die dritte Teilnahme im vierten Jahr des Bestehens der Bundesliga sicher. Mit drei Siegen und 82:58 Toren legte Konstanz im Qualifikationsturnier im Vergleich zur Vorqualifikation dabei sogar noch einmal deutlich zu und konnte sowohl mit mannschaftlicher Geschlossenheit als auch starken Einzelspielern auf allen Positionen überzeugen. Schnelle, trickreiche Außenspieler, viel Wurfgewalt aus dem Rückraum, gute Kreisläufer und ein kaum zu stoppendes Tempospiel hinterließen einen bleibenden Eindruck bei der Konkurrenz – ebenso wie die sicher stehende Hintermannschaft im Zusammenspiel mit den Konstanzer Auswahl-Torhütern.

 

War sich HSG-Trainer Christian Korb aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit und der vielen Neuzugänge im Vorfeld bewusst, dass sein Team sich erst noch finden müsse, so war jedoch gleich das erste Spiel gegen das in der württembergischen Vorqualifikation als Sieger hervorgegangene Team des TSV Neuhausen/Filder das intensivste des Tages für die Konstanzer. Das für die HSG unbekannte Team bereitete Konstanz vor allem mit seinen starken Einzelspielern immer wieder Probleme. Nach gutem Beginn der Gastgeber stellte sich Neuhausen zunehmend besser auf das Spiel der Konstanzer ein und fand immer wieder die Lücke in der noch zu zurückhaltend agierenden Abwehr der HSG. Bis zur Halbzeit war es ein enges Spiel mit einer knappen 11:9-Führung für Konstanz. „Wir wussten, dass wir im ersten Spiel gegen einen starken Gegner die Weichen stellen können“, so Christian Korb, „in der Pause haben wir deshalb unsere Defizite angesprochen.“ Mit Erfolg, denn die HSG-Talente ließen nun nichts mehr anbrennen, bekamen das junge TSV-Team in der Defensive immer besser in den Griff und konnten sich durch ihr gefürchtetes Tempospiel nun deutlich absetzen. Da jetzt zudem die einstudierten Abläufe immer besser funktionierten, konnte Neuhausen am Ende mit 27:17 bezwungen werden. „Neuhausen war das stärkste Team des Tages. Dass wir dennoch so hoch gewinnen konnten, lag an unserer Top-Leistung in allen Bereichen und der super Einstellung meiner Mannschaft“, zeigte sich Christan Korb froh über den gelungenen Start in das Turnier.

 

In der zweiten Begegnung gegen die SG Köndringen-Teningen stellte Christian Korb sein Team um. Die Belastung sollte auf den in dieser Saison breiteren Kader verteilt werden und auch allen Spielern die Chance eröffnet werden, sich zu empfehlen. Die flinke, unbekümmert aufspielende Gastmannschaft der SG hielt allerdings gut dagegen und blieb bis zum Seitenwechsel beim 13:11 in Schlagdistanz. In Halbzeit zwei dagegen hatte sich Konstanz besser abgestimmt und feierte einen am Ende ungefährdeten 30:21-Sieg.

 

Im letzten Spiel gegen den VfL Günzburg konnte die HSG somit alles klar machen – unter Umständen hätte sogar eine knappe Niederlage gereicht. Auf Rechenspiele wollte sich das in allen Mannschaftsteilen fantastisch aufspielende Team der HSG Konstanz allerdings nicht einlassen. Und trotzdem überraschte die Mannschaft aus Bayern die Heim-Sieben. Den ganzen Tag hatte Günzburg sehr offensiv verteidigt, gegen Konstanz jedoch setzte der VfL auf eine defensivere Abwehrformation. Geschlossen, kompakt und mit einem guten Spiel über ihren starken Kreisläufer hatte die HSG zunächst große Mühe, sich auf den ganz anders als erwartet auftretenden VfL einzustellen. Die direkt nach dem Spiel gegen Köndringen-Teningen angepfiffene Partie wurde von Konstanz bewusst mit weniger Tempospiel geführt, während die Gäste verbissen um ihre letzte Chance kämpften und den Einheimischen einen packenden Schlagabtausch lieferten, in dem es hin und her ging und sich lange kein Team absetzen konnte. Auch nach der Pause gelang Günzburg mehrmals der Ausgleich, als Konstanz immer wieder mit einem oder zwei Toren in Front lag. Als die HSG zum Schluss noch einmal das Tempo anzog, war auch dieses Spiel letztlich souverän mit 25:20 gewonnen.

 

Das Gründungsmitglied HSG Konstanz war wieder in der Eliteklasse dabei. Nun kannte der Jubel keine Grenzen mehr und wild durch die Halle hüpfende HSG-Spieler waren am großen Ziel Bundesliga 2014/15 angekommen. Spieler und Eltern waren überglücklich und stolz, die Vorfreude auf die Bundesliga ist riesig. „Unser Erfolgsrezept besteht aus vielen Komponenten. Man mische erfahrene Spieler mit neuen leistungsstarken Talenten, stehe im guten Dialog mit einem sehr ehrgeizigen Team, habe einen Präsidenten, der mit Rat und Tat zur Seite steht, uns das hier ermöglicht, und Eltern, die viel für uns tun – dann bekommt man mit der Erfahrung, die hier vorherrscht, schon etwas hin“, kannte auch die Freude bei Christian Korb keine Grenzen mehr, der wieder einmal selbst sein gutes Auge und sein feines Gespür unter Beweis gestellt hatte. Vor allem, da seiner Meinung nach gerade in diesem Jahr die Leistungsdichte der teilnehmenden Vereine besonders hoch war, denn im Vergleich zu den letzten Jahren hatte jedes einzelne Team großes Potenzial. „Aber es war gut, uns in Stresssituationen kennenzulernen“, so Christian Korb, „jetzt fühle ich mich erleichtert, stolz, aber auch schon angespannt und fokussiert, den Jungs gerecht zu werden und die richtigen Ziele zu setzen.“

 

Ziele, die sich in den nächste Wochen im Verlaufe der Vorbereitung ergeben werden. Im Juli nimmt das erfolgreiche Team beim aus Auswahlteams und Nationalmannschaften zusammen gesetzten Sparkassencup des SHV in Freiburg teil, bevor es ebenfalls im Juli beim eigenen Dentsply-Cup gegen die absoluten Topteams des süddeutschen Handballs geht und im August die Teilnahme an einem weiteren Turnier in der Schweiz ansteht. Zudem wird – sobald die Drittligamannschaft mit der Vorbereitung beginnt – auch der ein oder andere Event zusammen mit den Aktiven gemacht.

 

„Das Team ist im grünen Bereich. Abwehr und Angriff sind bei 80 Prozent, körperlich geht noch mehr, hier bekommen wir jetzt Unterstützung von unseren Vereins-Physiotherapeuten, die sich alle Spieler einzeln anschauen und mit den Verantwortlichen eventuelle Defizite besprechen.“ Der aktuelle Jahrgang soll dabei nach Wunsch von Christian Korb noch besser abschneiden als der letztjährige, schließlich sei sein Team bei der ersten Teilnahme in der Bundesliga noch als Exot angesehen worden, mittlerweile hingegen sei die HSG in einer immer stärker werdenden Südstaffel der Bundesliga anerkannt und respektiert. Die Mannschaft und Jugendarbeit der HSG Konstanz befindet sich auf einem guten Weg, der längst auch von Trainerkollegen und vielen auswärtigen Spielern wahrgenommen und in der Halle des Öftern unter die Lupe genommen wird. Gerade das durchgängige System von A-Jugend-Bundesliga, der zweiten Mannschaft in der Südbadenliga und der ersten Mannschaft in der 3. Liga, gekoppelt mit der Kooperation mit der Exzellenzuniversität Konstanz, bietet talentierten Handballern optimale Entwicklungsmöglichkeiten auf hohem Niveau. Auch, weil die HSG Konstanz ganz bewusst auf junge Spieler und bevorzugt auf eigene Talente setzt, die nach Möglichkeit den Sprung aus dem eigenen Jugendbereich in die erste Mannschaft schaffen sollen.

 

Auf dem Bild: HSG Konstanz A-Jugend-Bundesliga 2014/15:


Hinten von links: Jonas Besemann, Adrian Nagel, Moritz Rösch, Jonas Löffler, Vincent Schatz
Mitte von links: Betreuer Andre Hengst, Dennis Sugg, Christoph Martin, Noah Meisinger, Noah Kehl, Trainer Christian Korb
Vorne von links: Maximilian Glimm, Matti Hengst, Simon Jegler, Leon Sieck, Oliver Apel
Es fehlen: Philipp Kunde, Stefan Karrer, Luis Weber

 

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