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Dicht vor Überraschung: A-Jugend mit viel Leidenschaft gegen Pforzheim

Dicht vor Überraschung: A-Jugend mit viel Leidenschaft gegen Pforzheim

Großer Kampf, aber schlechte Chancenverwertung: Die A-Jugend der HSG Konstanz um ihren dreimal erfolgreichen Anführer Dennis Sugg lieferte dem Tabellenzweiten einen heißen Kampf.

 

A-Jugend-Bundesliga:

HSG Konstanz – SG Pforzheim/Eutingen 21:25 (12:14)

 

Da war mehr drin für die A-Jugend der HSG Konstanz. Mit einer engagierten, aber in den entscheidenden Momenten etwas unglücklichen Vorstellung gegen die nun auf Tabellenplatz zwei rangierende SG Pforzheim/Eutingen war Konstanz ganz nahe an der großen Überraschung. In einer engen, bis in die Schlussminuten umkämpften Bundesliga-Partie entführte der große Favorit aus der Goldstadt am Ende aber doch noch mit 25:21 (14:12) beide Punkte aus der Schänzle-Sporthalle – und trotzdem war HSG-Trainer Christian Korb stolz auf seine Spieler.

 

Zwar ärgerte er sich im Nachgang über fehlende Ruhe und Cleverness in den wichtigen Situationen, war aber trotzdem sehr zufrieden mit dem Gesamtauftritt: „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit wohl leider kollektiv etwas blöd angestellt, haben aber gerade in der Abwehr sehr gut gearbeitet.“ In erster Linie ging es ihm bei den angesprochenen Defiziten um einige unnötige gelbe Karten und Zeitstrafen in der Schlussviertelstunde, als er und sein Team mit einigen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden waren und für die entstandene Aufregung auf der Bank bestraft wurden.

 

„Wir waren selbst schuld“, gab er zu und nannte die wichtigsten Ursachen für die vergebene Chance auf unerwartete Punkte: „Wenn wir unsere vielen freien Chancen in der ersten Halbzeit etwas besser nutzen, machen wir uns das Leben viel leichter.“ Trotzdem war Korb sehr angetan vom Auftreten seiner jungen Truppe, denn damit war auch schon die Kehrseite der Medaille angesprochen. Mit erfrischendem Tempospiel, großem Kämpferherz und einer eindrucksvollen Abwehrarbeit agierte die HSG nicht nur auf Augenhöhe mit dem letztjährigen Viertelfinalisten um die deutsche Meisterschaft, sondern war zunächst auch das bessere Team – trotz Rückstand.

 

Während Pforzheim nur schwer in die Begegnung fand und große Schwierigkeiten hatte, sich auf das Konstanzer Spiel einzustellen, erarbeitete sich die HSG trotz eines vorgezogenen SG-Spielers, der den Spielaufbau der Gastgeber stören sollte, reihenweise beste Einwurfmöglichkeiten. Wenn zu diesem Zeitpunkt etwas im Spiel der Heimmannschaft bemängelt werden musste, so war es die schlechte Chancenverwertung. Egal ob frei vom Kreis, von Außen oder gar einige Male im Tempogegenstoß – der Ball wollte einfach immer wieder nicht vollständig am Pfosten vorbei in das Gästetor.

 

Konstanz, weiter ohne den Langzeitverletzten Noah Meisinger und zusätzlich den mit Fieber im Bett liegenden Manuel Wangler angetreten, lag so nach der 1:0-Führung zwar stets zurück, blieb aber immer auf Tuchfühlung mit den Gästen aus der Schmuckstadt (5:6, 15.). Mit einer hervorragenden Deckung und einem gut aufgelegten Kristian Bozin im Tor stellte die HSG den Tabellenzweiten vor große Probleme, die dieser unter Druck meist über seine Routine und individuelle Klasse im letzten Moment gerade noch lösen konnte.

 

Der Favorit wankte, so etwa beim 14:14 (32.) oder 18:19 in der 42. Spielminute – aber er fiel nicht. Fünf Minuten später hatte Pforzheim erstmals alles unter Kontrolle, als die HSG Konstanz mit sich und den Schiedsrichtern haderte, unruhig wurde und in Hektik verfiel. Diese kleine Unsicherheit nutzte das Gästeteam abgezockt zum vorentscheidenden 3:0-Lauf zum 22:18 (47.).

 

Christian Korb sah seine junge Equipe nach der 21:25-Niederlage dennoch auf dem richtigen Weg für die anstehenden Spiele gegen die Teams aus den hinteren Tabellenregionen: „Die Jungs haben ihre Sache sehr gut gemacht, in der Abwehr sehr wenig zugelassen und eines unserer besten Ergebnisse gegen Pforzheim geholt.“ Gegen Ende des Spiels habe sich jedoch der Ausfall von zwei wichtigen Rückraumspielern bemerkbar gemacht: „Mit nur drei Rückraumakteuren wird die Luft am Ende eben eng. Wir haben uns viele Möglichkeiten erarbeitet, aber irgendwann zu viel über die vergebenen Chancen nachgedacht.“

 

HSG Konstanz – SG Pforzheim/Eutingen 21:25 (12:14)

HSG Konstanz: Kristian Bozin, Simon Jegler, Louis Wall (Tor); Eric Vonlanthen (1), Jonas Löffler (6/2), Philipp Kunde (2), Carl Gottesmann (1), Pascal Mack (3), Jérôme Portmann (2), Samuel Löffler (3), Dennis Sugg (3), Oliver Apel.

 

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