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Erste Hürde mit Bravour gemeistert: A-Jugend Sieger der ersten Bundesliga-Qualifikationsrunde

Erste Hürde mit Bravour gemeistert: A-Jugend Sieger der ersten Bundesliga-Qualifikationsrunde

Auf dem Weg zur fünften Teilnahme an der Eliteklasse im sechsten Jahr des Bundesliga-Bestehens: Das Team ist der Star bei der HSG Konstanz.

 

Nur eine Woche nach Saisonende in der Jugend-Bundesliga musste sich die A-Jugend der HSG Konstanz in der ersten Bundesliga-Qualifikationsrunde für die Spielzeit 2016/17 behaupten. Als Dauergast in der Eliteklasse wurde das neu formierte Team von Christian Korb und Thomas Zilm von der Konkurrenz als Favorit beäugt – nach leichten Startschwierigkeiten eine zwar neue Rolle für das junge HSG-Team, aber eine, die sie ungeschlagen mit Bravour und einem wahren Offensiv-Feuerwerk selbstbewusst annahm und meisterte, obwohl sie bislang lediglich vier Turnierspiele in neuer Formation bestreiten konnte.

 

Die HSG war von Beginn an der Gejagte, den der mit viel Rückendeckung durch das eigene Publikum unbekümmerte Außenseiter TuS Helmlingen im ersten Match mächtig ärgern und überraschen wollte. „Wir hatten es schwer in das Spiel zu finden. Viel zu häufig sind wir an uns selbst gescheitert“, sagte Christian Korb und musste mit ansehen, wie seine Mannschaft immer wieder dezimiert durch Zeitstrafen immer mehr unter Druck geriet. Helmlingen bekam mehr und mehr Selbstvertrauen, auch wenn Konstanz sich langsam bis auf sechs Tore absetzen konnte und zur Pause mit 12:11 führte. Zu mehr Sicherheit führte dies dennoch nicht. Konstanz wirkte nervös und hatte große Probleme, klare Chancen gegen einen guten TuS-Schlussmann erfolgreich zu verwerten.  

 

Christian Korb konnte aufgrund der Abstimmungsschwierigkeiten nicht zufrieden sein und bemängelte: „Am Ende hatten wir nach 60 Minuten sage und schreibe 21 Fehlversuche und 15 technische Fehler.“ Zehn Minuten vor Schluss lag die HSG Konstanz beim 24:20 trotzdem immer noch mit vier Toren in Führung, in der letzten Minute dann aber der Helmlinger Paukenschlag. 24:24, unentschieden, und 30 Sekunden vor dem Ende die erste Führung nach dem 8:7 in der ersten Hälfte. Konstanz war nun mächtig unter Druck, doch Thomas Zilm fand in einer Auszeit die richtigen Worte. Zunächst glich die HSG aus, dann startete Helmlingen seinen letzten Angriff. Jetzt wurde es richtig turbulent: Zuerst glänzte HSG-Torwart Moritz Ebert mit einer Doppelparade, hielt seine Mannschaft mit zwei irren Reflexen im Spiel und brachte den Ball zum gut postierten Manuel Wangler. Dieser wurde regelwidrig ohne Chance auf den Ball gestoppt – aber nur Freiwurf aus 17 Metern, der sein Ziel nicht fand.

 

Die HSG Konstanz und Helmlingen trennten sich somit 25:25. „Helmlingen hat den Punkt aber dennoch sowas von verdient gewonnen. Sie haben aufopfernd gekämpft, bis zum Ende an sich geglaubt und ihren Heimvorteil genutzt.“ Nachdem sich die Gastgeber im zweiten Spiel mit 29:28 gegen den amtierenden südbadischen Meister und Baden-Württembergischen Vize-Champion SG Köndringen-Teningen behaupten konnten, musste das Team von Thomas Zilm und Christian Korb schon früh im Qualifikationsmarathon mit großem Druck umgehen.

 

Die Reaktion folge eindrucksvoll: Hervorragend eingestellt und durch eine kritische Analyse des ersten Auftritts wesentlich verbessert, setzte die HSG Konstanz alle Vorgaben des Trainerteams um. Köndringen startete zwar mit einer 3:1-Führung, anschließend folgten jedoch 55 Minuten, welche die Breisgauer nicht mehr so schnell vergessen werden. In der Defensive stellte die HSG ein Bollwerk, hatte einen starken Kristian Bozin im Tor, an dem kaum ein Vorbeikommen war und im Angriff lief der Hochgeschwindigkeitshandball nur in eine Richtung. Nun war auch Christian Korb begeistert: „Das Team hat verstanden, was Thomas und ich von ihnen wollen. Angriff um Angriff haben wir das Tempo angezogen. Dem konnte Köndringen nicht mehr folgen.“ Entweder über beide Außenbahnen, den Rückraum oder den Kreis – jetzt funktionierte alles und die HSG Konstanz spielte sich in einen wahren Rausch. 19:9 und damit die ganze Konstanzer Überlegenheit zeigte die Anzeigetafel schon zur Pause an.

 

In Durchgang zwei war das Tempo der HSG kein bisschen geringer, da das neue Trainerteam auf einen breiten Kader bauen und ohne Verlust des Spielflusses viel wechseln konnte. Beim 39:19 stoppte die Uhr – ein beeindruckendes Offensiv-Feuerwerk endete, mit dem Konstanz sich den Turniersieg sicherte, während Köndringen-Teningen schon in Runde eins im Rennen um die raren Plätze in der Eliteklasse ausgeschieden ist und alle Träume von der Jugend-Bundesliga begraben muss. Die HSG darf nach einem sehr gelungenen Auftakt weiter auf die fünfte Teilnahme im sechsten Jahr des Bundesliga-Bestehens hoffen. In zwei Wochen steht Runde zwei bei einem Vertreter aus Baden, Württemberg oder Bayern auf dem Programm. Schon dort werden die ersten Starplätze vergeben, in Runde drei hätte Konstanz durch den Turniersieg – falls noch nicht qualifiziert und noch im Rennen – schließlich das Recht, ein Qualifikationsturnier in eigener Halle auszurichten.

 

Für das Trainerteam zog Christian Korb ein zufriedenes Gesamtfazit: „Wir haben zwei verschiedene Gesichter gezeigt. Einmal mit Vertrauen und einmal etwas zu ängstlich, weil die Situation völlig neu war.“ Trotzdem besteht für ihn kein Zweifel, dass der Turniersieg verdient war. Zuversichtlich blickt er bereits auf die kommenden Aufgaben voraus, weil „das Team der Star ist und jeder einzelne Spieler Tore verhindert, vorbereitet und erzielt hat. Die tolle Mannschaftsleistung war das stärkste und begeisterndste.“

 

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