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Freundschaft zwischen Ismaning und A-Jugend ruht für 60 Minuten

Freundschaft zwischen Ismaning und A-Jugend ruht für 60 Minuten

Rechtsaußen Jerome Portmann, zusammen mit Linksaußen Philipp Kunde gefürchtete Flügelzange der HSG Konstanz.

 

A-Jugend-Bundesliga:

TSV Ismaning – HSG Konstanz

(Samstag, 14.00 Uhr, Sporthalle Realschule)

 

Wenn die A-Jugend der HSG Konstanz nach dem ersten Saisonsieg am Samstag bereits um 14.00 Uhr zum Bundesligaspiel vor den Toren Münchens in Ismaning antritt, wird eine enge Verbindung zweier befreundeter Mannschaften für 60 Minuten ruhen. Im Duell zweier punktgleicher Teams geht es um wichtige Punkte in Deutschlands Jugend-Eliteklasse und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld.

 

In allen drei Qualifikationsrunden zur Jugend-Bundesliga kreuzten sich die Wege der HSG und des TSV Ismaning. In der ersten Runde in Konstanz schien die HSG nach dem 21:9 (10:5)-Kantersieg gegen die Bayern schon auf dem Weg zum Turniersieg und der damit verbundenen direkten Bundesliga-Teilnahme, musste aber Sekunden vor Schluss einen bitteren Nackenschlag gegen Heilbronn hinnehmen und in die nächste Runde, die Ismaning als Dritter gerade so noch erreicht hatte. In Runde zwei waren es dann die Oberbayern, die in Schmiden schon auf dem besten Weg zum direkten Bundesliga-Ticket waren, doch im Finale hatten sie gegen den Gastgeber das Nachsehen, während Konstanz sich mit einem knappen Sieg im kleinen Finale für die bundesweite Endrunde qualifizierte.

 

Spätestens dort entstand eine besondere Beziehung zwischen beiden Teams. „Gemeinsamer Erfolg verbindet“, erzählt HSG-Trainer Christian Korb mit einem verschmitzten Lächeln, wenn er an das Happy End für beide Mannschaften bei der allerletzten Chance auf die Bundesliga spricht. Ismaning hatte sich Minuten vor Konstanz die Qualifikation in der Parallelgruppe gesichert und fieberte alsdann die letzten Minuten mit der HSG. Als dann alle Anspannung und der Druck der vorangegangenen Wochen purer Freude wich, ließen im Freudentaumel wild durch die Halle hüpfende Konstanzer und Ismaninger Spieler in einem gemeinsamen Jubelkreis ihrer Erleichterung und ihren Glücksgefühlen freien Lauf.

 

Und wie es das Schicksal wollte, begegnete man sich am Abend zufällig noch einmal – und sorgte mit gemeinsamen Jubelgesängen in einem Restaurant für Aufsehen bei den Gästen, bevor der Abend an einem Lagerfeuer ausklang. Seitdem hat sich jedoch viel verändert. Der HSG-Coach führt dafür mehrere Gründe an: „Ismaning konnte den ein oder anderen Spieler hinzugewinnen und seither integrieren. Wir hingegen spielen seit Rundenbeginn mit durch unsere Verletzungen weiter reduziertem Kader.“

 

Dennoch sind vor dem direkten Duell beide Mannschaften punktgleich, nachdem Ismaning als Bundesliga-Neuling in den ersten Partien Lehrgeld bezahlen und seiner Unerfahrenheit Tribut zollen musste. So waren zwei von fünf Niederlagen mit einem Tor hauchdünn und etwas unglücklich und auch die knappe Zwei-Tore-Niederlage gegen den Tabellenführer und Topfavorit Balingen-Weilstetten lässt das Potenzial der Ismaninger erahnen. Christian Korb hat vor allem Respekt vor der körperlichen Präsenz des kommenden Gegners. „Die Spieler haben ein gesundes Gardemaß. Dazu verfügt Ismaning über einen gesunden und breiten Kader mit einem großgewachsenen, kräftigen Kreisläufer sowie mit Benedikt Kellner über einen überragenden Spieler.“ Vor allem letztgenannten DHB-Auswahlspieler gilt es, als Shooter und zugleich Spielgestalter, aber auch als Abwehrrecke, in den Griff zu bekommen.

 

Mit einem gesunden und breiten Kader kann der Konstanzer Coach dabei schon einmal nicht aufwarten. Auf die Frage, wann er zum ersten Mal in dieser Saison vollzählig antreten kann, weiß er keine Antwort. „Wir müssen einfach geduldig sein und weiter nach vorne schauen.“ Not macht allerdings bekanntlich erfinderisch, und so wird sich Christian Korb zusammen mit seinem Co-Trainer Fabian Schlaich auch für das Ismaninger Spiel wieder etwas Besonderes einfallen lassen: „Wir bauen auf die letzten Spiele auf und werden die ein oder andere Sache anders machen. Wenn wir mental frisch sind und gut in die Partie finden, dazu gesund mit Kopf verteidigen, können wir auch in der Fremde erfolgreich sein.“

 

Dabei stellt er sich auf eine enge Partie ein, bei der es am Ende nach einem kräftezehrenden Kampf auf die nötige Cool- und Cleverness ankomme. In dieser Hinsicht kann er seiner Mannschaft gute Fortschritte attestieren, denn gegen Echaz-Erms war es seinem Team erstmals gelungen, in der Schlussphase noch einmal zuzulegen und in einem engen Match die Nerven zu behalten. Der Lohn war ein verdienter und erlösender 28:23-Sieg. „Das hat allen Aufrieb gegeben und die Stimmung ist dementsprechend gut, die Trainingsbeteiligung hoch“, sagt Korb zufrieden. Dämpfer sind allenfalls der erneute Ausfall von Dennis Sugg, der noch Wochen fehlen wird, sowie von Noah Meisinger und auch ein Einsatz von Jonas Löffler steht erneut auf der Kippe. Doch die Freude auf ein Wiedersehen mit alten Freunden ist groß – auch, wenn nun am Ende angesichts der Wichtigkeit der Partie ein gemeinsames Feiern schwerer fallen dürfte. Einen gemeinsamen Erfolg wird es dieses Mal nicht geben.

 

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