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Rhein-Neckar Löwen verpassen ersatzgeschwächter A-Jugend kalte Dusche

Florian-Wangler-A-Jugend-HSG-Konstanz-Goeppingen Ohne Chance: Tief durchatmen mussten Florian Wangler und die A-Jugend nach dem Duell mit den Rhein-Neckar Löwen.

A-Jugend-Bundesliga:

HSG Konstanz – Rhein-Neckar Löwen 29:49 (12:20)

 

Eine ganz kalte Dusche bekam die A-Jugend der HSG Konstanz von Liga-Dominator Rhein-Neckar Löwen verpasst. 49 Gegentore, mit 20 Treffern Differenz verloren, es wollte an diesem rabenschwarzen Tag so rein gar nichts bei den Konstanzern zusammenpassen, während die Löwen großen Gefallen am Torspektakel gefunden hatten. Endresultat: 29:49 (12:20).

 

Thomas Zilm, stets einer, der kein Blatt vor den Mund nimmt, sah es jedoch relativ gelassen und musste die deutliche Überlegenheit der Gäste von der ersten Minute an anerkennen. Sein Team hatte zu keiner Zeit eine Chance gegen den Ligaprimus – also nutzte der HSG-Coach die Partie für einige Experimente, gab allen Spielern trotz des starken Gegners viel Spielzeit und maß dem Endergebnis nicht allzu viel Bedeutung bei. Bei Punktgleichheit entscheidet am Saisonende ohnehin der direkte Vergleich, sodass Zilm gestand: „Hätte ich taktisch etwas auf die Bremse getreten, wären mit Sicherheit weniger Gegentore zustande gekommen.“ Warum er sich dennoch dagegen entscheiden hat? „Weil wir dann sicher auch keine 29 erzielt hätten. Wir haben versucht, schnell zu spielen.“

 

Das große Problem waren jedoch die vielen Fehler im Angriffsspiel, die zu vielen einfachen Toren eines körperlich und athletisch überlegenen Gegners führten. Im Positionsangriff tat sich die HSG Konstanz extrem schwer gegen die großgewachsene Deckung des Tabellenführers, sodass die Gastgeber ins Tempospiel gingen. Mit dem Risiko, ausgekontert zu werden. Zusätzlich versuchte Zilm seiner Mannschaft mit einem siebten Feldspieler mehr Optionen in der Offensive zu geben. Was einerseits mit viel Bewegung und teilweise guten Lösungen belohnt wurde, auf der anderen allerdings auch fünfmal mit langen Würfen in das verwaiste HSG-Tor endete.

 

Auf 5:1 nach acht Minuten, 20:12 zur Pause und dann drei Zeigerumdrehungen nach Beginn des zweiten Abschnitts erstmals auf zehn Treffer schraubten die Löwen das Ergebnis hoch und ließen zu keinem Zeitpunkt locker. Immer weiter mit höchstem Tempo baute der Primus Minute für Minute den Vorsprung aus. „Wir haben den Gegner eingeladen, ganz schnelle Tore zu machen. Die Fehler dürfen so nicht passieren“, sagte Zilm und sprach damit Lücken in der Defensive und viele misslungene Zuspiele in der Vorwärtsbewegung an. Er entschied sich, als die Richtung, in die das Spiel gehen würde früh klar war, für eine frühe taktische Umstellung. „Ob wir“, erklärte er, „am Ende mit zehn oder 20 Toren verlieren, war mir nicht das Wichtigste.“ Wichtiger war ihm, ein taktisches Mittel im Ernstfall zu erproben, auf dass er vielleicht in einem wichtigen Duell mit einem direkten Konkurrenten zurückgreifen muss. Und allen Spielern ihre Einsatzzeiten zu ermöglichen, die ebenfalls wichtige Erfahrungen für künftige Aufgaben sammeln sollten.

 

Zudem die fünf B-Jugendlichen im Kader, die die nach wie vor sehr lange Verletztenliste auffingen, direkt vor dem A-Jugend-Einsatz bereits in der B-Jugend spielen mussten sowie Rückkehrer wie Julian Kirschmann – trotz guter Ansätze – noch nicht wieder bei 100 Prozent sind. Felix Fehrenbach wurde außerdem kurzfristig in der U23 benötigt. „So kommt ein Steinchen zum anderen“, meinte der Konstanzer Übungsleiter. „Die Löwen sind souverän als Spitzenreiter aufgetreten und haben ihre Treffer im Zehn-Sekunden-Rhythmus erzielt. Egal ob wir mit zusätzlichem Feldspieler agiert haben oder nicht.“ So nutzte Zilm ein früh verlorenes Match für einige Varianten, die in den kommenden Spielen noch helfen sollen.

 

HSG Konstanz: Sven Koester, Tim Bammel (Tor); Julian Kirschmann (3), Elijah Fischer, Reiff Balthes, Yannick Sauter (1), Jan Stotten, Hannes Berger (1), Florian Wangler (9/4), Nico Koch (2/2), Niklas Duffner (1), Luca Mastrocola (4/1), Rohat Sahin (7), Julian Küchler (1).

Zuschauer: 200.

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