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The same procedure… A-Jugend kämpft und verliert ersatzgeschwächt gegen Zweibrücken

The same procedure… A-Jugend kämpft und verliert ersatzgeschwächt gegen Zweibrücken

A-Jugend-Bundesliga:

HSG Konstanz – SV 64 Zweibrücken 23:28 (13:13)

 

Nichts Neues bei der A-Jugend der HSG Konstanz. Es war wie immer in dieser Saison. Ersatzgeschwächt verkaufte sich das junge Team mit lediglich drei Spielern des älteren Jahrgangs und ohne mehrere Leistungsträger teuer, musste der Verletztensituation aber wieder in den letzten Minuten Tribut zollen und bekam mit dem SV 64 Zweibrücken gegen ein weiteres Topteam der Bundesliga letztlich nur die bittere Pille einer 23:28 (13:13)-Niederlage als Belohnung für eine couragierte Leistung.

 

„Natürlich ist die Stimmung niedergeschlagen“, gab HSG-Trainer Christian Korb einen Einblick in das Innenleben in die Konstanzer Kabine nach der vierten bitteren Niederlage der Saison. „Es herrscht aber auch keine Totenstille, das Team lebt und steht auch und gerade in dieser schwierigen Situation Schulter an Schulter.“ Gezeigt hatte seine junge Mannschaft diesen bemerkenswerten Zusammenhalt auch in den vorangegangenen 60 Spielminuten gegen die Drittplatzierten Zweibrücker.

 

Mit einer engagierten und unbekümmerten Spielweise ließen die HSG-Akteure gar den Ausfall von Anführer Dennis Sugg und Rückraumkanonier Jonas Löffler zunächst vergessen. Und selbst die Tatsache, dass Christian Korb mit Noah Meisinger seine zweite Rückraumwaffe nur mit einem Leistenbruch in die Partie schicken konnte, schien das Heimteam wenig zu beeinträchtigen. Zwar lag Zweibrücken von Beginn an immer ein Tor in Front, doch Konstanz war es, das die spektakulären Akzente setzte. Philipp Kunde verkürzte mit einem Kempa-Trick auf 3:4 (7.) und nach dem 4:7 (10.) startete die Korb-Sieben eine tolle Aufholjagd.

 

15 Zeigerumdrehungen später war somit gar die erste Führung geschafft. Samuel Löffler hatte seine Farben mit 11:10 in Front gebracht, nachdem die schnellen Gegentore der ersten Spielminuten nun erfolgreich durch bessere Defensivarbeit und einen guten Torhüter Simon Jegler, der in dieser Phase auch einen Siebenmeter parieren konnte, unterbunden werden konnten. Christian Korb hatte seiner Deckung in einer Auszeit eine etwas offensivere und aggressivere Spielweise gegen den gefährlichen Rückraum der Gäste verordnet. Mit durchschlagendem Erfolg, denn nach dem 12:11 und 13:12 wäre die HSG um ein Haar mit einer überraschenden Führung in die Pause gegangen. Doch statt einer möglichen Zwei- oder Drei-Tore-Führung zur Halbzeit stand es 13:13, weil Zweibrücken eine Sekunde vor Ablauf der ersten 30 Minuten doch noch der 13:13-Ausgelich gelang.

 

In der zweiten Hälfte lief es dann nach zwischenzeitlichem Zwei-Tore-Vorsprung für die ausgelaugten Konstanzer wie so oft in dieser Spielzeit. Noch mit 17:16 in Führung, machten sich nun die verletzungsbedingten Beeinträchtigungen und die hohe Belastung für jeden einzelnen Spieler wieder bemerkbar. Zweibrücken übernahm mit dem Treffer zum 18:19 erstmals wieder die Führung und nutzte die schlechte Chancenverwertung der Gastgeber mit frei vor dem Torhüter vergebenen Chancen und Aluminium-Treffern für einen 4:0-Lauf zum 22:18. Als die Rheinland-Pfälzer kurze Zeit später auf 26:19 erhöht hatten, war die Entscheidung zehn Minuten vor dem Ende gefallen. Konstanz konnte durch aufopferungsvollen Kampf nur noch auf 23:28 verkürzen.

 

„Einerseits ist es natürlich positiv, wie lange wir unter diesen Umständen erneut gegen ein Topteam dagegenhalten konnten und hart für unsere Tore gegen eine robuste Zweibrücker Deckung gearbeitet haben. Andererseits ist es ärgerlich, dass wir es nach der Pause verpasst haben, auf drei Tore davonzugehen. Das war der erste Dämpfer“, meinte Christian Korb hin- und hergerissen nach dem neuerlich ohne Zählbares beendeten Match. Letztlich könne sein Team die Ausfälle gegen Topteams nicht kompensieren, meinte der HSG-Coach, wohlwissend, dass sich nun auch noch Noah Meisinger einer Operation unterziehen müssen wird und ihm damit ebenso wie Jonas Löffler und Dennis Sugg noch über Wochen fehlen wird. „Es hilft alles nichts, wir müssen da einfach durch. Es war gut, wie wir uns in der Deckung weiter von Spiel zu Spiel stabilisiert haben. 24 Gegentore ohne die vier Gegenstöße am Ende sind in Ordnung.“

 

HSG Konstanz – SV 64 Zweibrücken 23:28 (13:13)

HSG Konstanz: Kristian Bozin, Simon Jegler, Louis Wall, Moritz Ebert (Tor); Eric Vonlanthen, Patrick Volz, Noah Meisinger (3), Philipp Kunde (8/3), Carl Gottesmann, Pascal Mack, Samuel Löffler (5), Jérôme Portmann (1), Manuel Wangler (4), Oliver Apel (2).

Zuschauer: 60.

 

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