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„Um Jahre gealtert“: A-Jugend zittert sich zu Bundesliga-Heimturnier

„Um Jahre gealtert“: A-Jugend zittert sich zu Bundesliga-Heimturnier

"Fassungslos und um Jahre gealtert" - HSG-Trainer Christian Korb (Mitte) hatte ein unfassbares Wechselbad der Gefühle zu verdauen.

 

„Fassungslos und um Jahre gealtert“ waren die HSG-Trainer Christian Korb und Thomas Zilm nach einem nervenaufreibenden Bundesliga-Qualifikationsturnier am Samstag und Sonntag mit der A-Jugend der HSG Konstanz. Im letzten Spiel hing alles am seidenen Faden – zwischen Platz zwei und vier, verbunden mit dem vorzeitigen Ausscheiden im Rennen um die Eliteklasse – war alles möglich. Nach dem Happy End mit Rang drei in Pfullingen macht sich jetzt in Runde drei am kommenden Wochenende sogar der Sieg in Runde eins bezahlt. Das letzte Turnier vor der bundesweiten Endrunde wird in Konstanz stattfinden – mit der HSG.

 

Das Drama hatte seinen Lauf bereits am Samstag genommen. Gleich im ersten Match wartete der große Turnierfavorit, die JSG Echaz-Erms. Der Nachwuchs von Zweitligist TV Neuhausen/Erms und Drittligist VfL Pfullingen machte als Württembergischer Turniersieger aus Runde eins und amtierender Württembergischer B-Jugend-Meister kurzen Prozess mit der HSG Konstanz und setzte mit einem 25:17-Sieg ein deutliches Ausrufezeichen. Ohne ihren verletzungsbedingt nicht einsetzbaren Top-Torschützen Philipp Kunde agierte die HSG vor allem deutlich weniger clever als Echaz-Erms. Trainer Christian Korb: „Erms war abgezockter, aber nicht so deutlich besser.“

 

Der Druck auf die junge, neu formierte A-Jugend der HSG war also schnell wieder enorm. Und wieder folgte eine eindrucksvolle Reaktion des jungen Konstanzer Teams. HASPO Bayreuth hatte gegen die HSG Konstanz in der zweiten Partie keine Chance und musste sich mit 14:23 geschlagen geben. „Alle Jungs haben überzeugt. Der Sieg, auch in seiner Höhe, ist absolut verdient“, zeigte sich Korb nach dem wichtigen ersten Erfolg erleichtert.

 

Der Sonntag brachte dann die Entscheidung – nach einem schier unglaublichen Wechselbad der Gefühle. Eine Halbzeit sehr stark gegen die Augsburger Vorstädter TSV Haunstetten, musste sich Konstanz nach einigen technischen Fehlern in Halbzeit zwei – aber auch enormer Moral und Kampf bis zum Schluss – nach langer Führung mit einem 17:17 begnügen.

 

Somit wurde das allerletzte Spiel des Turniers gegen die SG BBM Bietigheim zum Alles-oder-Nichts-Duell. Platz eins und damit der direkte Bundesliga-Platz war zwar längst dem seiner Favoritenrolle gerecht geworden Gastgeber Echaz-Erms nicht mehr zu nehmen, für Konstanz hingegen war Rang zwei bis vier möglich. Zur Halbzeit lag die HSG mit 12:7 in Front – und war damit Tabellenzweiter, was nicht nur ein Heimturnier, sondern auch leichtere Gegner in der kommenden Runde bedeutet hätte. Lange war Konstanz auch in Halbzeit zwei auf dem besten Weg zu dieser hervorragenden Ausgangsposition. In den letzten Minuten war die HSG jedoch plötzlich in Rückstand, damit Vierter und vorzeitig ausgeschieden.

 

In doppelter Überzahl gab Konstanz das Spiel aus der Hand und musste sich in der letzten Minute erst wieder auf 18:19 herankämpfen – im Spiel fünf gegen fünf. Die letzten 27 Sekunden konnte das Team von Christian Korb und Thomas Zilm in Überzahl agieren und Bietigheim tatsächlich zu einem Ballverlust provozieren. Noch 18 Sekunden verblieben für den letzten Angriff. Samuel Löffler bekam den Ball am Kreis. Wurf, Foul. Kein Treffer, aber ein Siebenmeter. Minuten vergehen. Philipp Kunde hatte die ersten Siebenmeter versenkt, mit den letzten beiden war er allerdings am Bietigheimer Schlussmann gescheitert. Als Kunde langsam zum Siebenmeterpunkt schritt, war die Konstanzer Anspannung greifbar. „In diesem Moment geht einem alles durch den Kopf“, so Korb, „das Team ist raus, das Team ist weiter.“

 

Dann der Pfiff des Schiedsrichters. Erste Täuschung von Philipp Kunde. Zweite Täuschung. Der Torwart bewegt sich – und Kunde trifft zum 19:19. Die Spieler und mitgereisten Eltern kannten nun kein Halten mehr. Konstanz ist mit 4:4 Punkten und 76:75 Toren Dritter hinter Echaz-Erms sowie Haunstetten und damit zusammen mit den Bayern in der nächsten Runde. Bietigheim und Bayreuth sind als Vierter und Fünfter ausgeschieden. „Die Jungs haben es verdient“, sagte ein völlig erschöpfter Christian Korb, „fassungslos und um Jahre gealtert“, wie er ergänzte.

 

Damit macht sich der Turniersieg in Runde eins doch noch bezahlt, denn am 7. oder 8. Mai findet nun das letzte Bundesliga-Qualifikationsturnier vor der bundesweiten Endrunde am 11. und 12. Juni um die letzten Startplätze für die Eliteklasse in eigenen Hallen statt. Wir berichten noch ausführlich über das Bundesliga-Turnier in Konstanz.

 

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