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„Die Reaktion muss kommen“: A-Jugend Underdog gegen Stuttgart

Christian-Korb-Trainer-A-Jugend-HSG-Konstanz-Hochdorf Trainer Christian Korb ist mit Leidenschaft dabei, dasselbe fordert er von seiner Mannschaft.

A-Jugend-Bundesliga:

HSG Konstanz – TV Bittenfeld

(Samstag, 17 Uhr, Schänzle-Sporthalle)

 

Nach dem schweren Rückschlag vor der Spielpause bei der HG Ofstersheim/Schwetzingen ist die A-Jugend der HSG Konstanz am Samstag, 17 Uhr, in der Schänzle-Sporthalle nur großer Außenseiter gegen den Ligaprimus TV Bittenfeld. Der Erstliga-Nachwuchs des TVB Stuttgart dominiert mit 9:1 Punkten als Spitzeneiter das Feld der Bundesliga.

 

Viel fehlt den Gästen somit nicht mehr zur sicheren Teilnahme am Viertelfinale des DHB-Pokals und der Aussicht auf die direkte Qualifikation für die nächste Saison. Alles andere als ein Sieg am Bodensee wäre somit für die ambitionierten Württemberger eine herbe Enttäuschung. Schon das Hinspiel ging mit 36:33 an Bittenfeld, vor dem Rückspiel haben sich die Unterschiede noch weiter manifestiert. Zu schwach war der letzte Eindruck, als dass man im Lager der HSG Konstanz von einem Erfolg gegen die die Liga dominierende Stuttgarter ausgehen könnte.

 

Dazu kommt, dass die Trainingsarbeit zuletzt eher schleppend verlief und durch viele Erkrankte oder verletzte Spieler deutlich erschwert wurde. Da die B-Jugend zeitgleich bei den Rhein-Neckar Löwen antreten muss, ist hieraus keine Hilfe zu erwarten. So sieht sich Trainer Christian Korb mit seiner jungen Mannschaft gegen den bislang ungeschlagenen Gegner in der klaren Rolle des Underdogs. „Bittenfeld strahlt“, sagt er, „im Angriff und in der Abwehr eine große körperliche Dominanz aus. Das nutzen sie gut für ihr Spiel.“ Anlass zur Euphorie gibt es hingegen bei Konstanz keine. Nicht nur die 24:33-Niederlage in Oftersheim an sich und der nun schon fast geplatzte Traum von den Playoffs wirkte nach, sondern vor allem die Art und Weise, wie man sich in einem derart wichtigen Spiel präsentiert hatte.

 

Verbunden ist damit beim Trainergespann Thomas Zilm/Christian Korb allerdings die Hoffnung, dass die Pleite trotz der Fasnachts-Spielpause nachwirkt und den Spielern zu denken gegeben hat. Das Duell mit dem stärksten Gegner der Staffel steht somit unter der klaren Marschroute Wiedergutmachung. Für den schlechten Auftritt, aber auch für sich selbst und jeden Einzelnen, der die Chance nutzen sollte, zu zeigen, zu was er selbst imstande ist. Das vorhandene Potenzial lag allzu oft brach, wodurch man sich selbst etwas leichtfertig um eine große Chance und ein besseres Abschneiden gebracht hat.

 

So erwarten die Verantwortlichen, dass sich die HSG-Talente wieder von ihrer anderen Seite zeigen und dem Tabellenführer zumindest einen großen Kampf liefern. „Ich erwarte ein Kampfspiel. Die Reaktion muss kommen“, nehmen Zilm und Korb ihr Team unisono in die Pflicht und sagen klipp und klar: „So mut- und emotionslos wie zuletzt dürfen wir uns nicht noch einmal zeigen. Auch wenn wir dezimiert sind.“ Sie sehen ihre Schützlinge in der Bringschuld. Sich gegen die Körperlichkeit und Dynamik des Kontrahenten stemmen und sich den „Rückraum-Dampfhämmern“ (Korb) entgegenstellen ist die Forderung.

 

Anschauungsunterricht bietet das Hinspiel. Hier hatten die Konstanzer bewiesen, dass sie es auch anders als können. Hatten sich am Gegner festgebissen, gekämpft und alles gegeben. So fehlte tatsächlich nicht viel um beim lange engen Spiel und dem 33:36-Endstand in Bittenfeld die Überraschung zu schaffen. „Korb: Wir wollen dranbleiben, Wiedergutmachung betreiben und die positiven Aspekte unseres Spiels wieder zurückbringen.“

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