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B1-Jugend: Aller schlechten Dinge sind drei

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Oberliga Baden-Württemberg:
HSG Konstanz - JSG Balingen-Weilstetten 24:31 (13:17)


Die B1-Jugend unterliegt Balingen-Weilstetten mit 24:31 (13:17) und lässt so ziemlch alles vermissen, was es für ein spannendes Derby gebraucht hätte.

 

Was nach drei gespielten Matches mit 0:6 Punkten und 77:94 Toren als Menetekel an der HSG-Kabinenwand steht, ist: Die Offensive (damit sind von 1 bis 14 alle gemeint) der B-Boys ist bedingt BWOL-tauglich, die Defensive (damit sind von 1 bis 14 alle gemeint) im Moment nicht. Umgangssprachlich: So viele Dinger, wie hinten rein gehen, kann man vorne fast nicht werfen. Dabei hat man gegen die «Dampfhämmer» der Liga, Pforzheim und Rhein Neckar Löwen, noch gar nicht das Vergnügen gehabt.
 
Es gibt eine rationale Erklärung. Das Team hat seit den erfolgreichen Tagen der BWOL-Quali massiv an Substanz verloren. Im wahrsten Sinne des Wortes. Vier Spieler, umgerechnet 7,40 Meter Länge und 325 Kilo Kampfgewicht, sind kurzfristig abhanden gekommen. Die dazu gestossenen Jungs aus den Jahrgängen 2004 und 2005 können das physisch nicht annähernd kompensieren. Klar, es gibt die David-gegen-Goliath-Nummer, aber die funktioniert nicht alle Tage und Steinschleudern sind im Regelwerk des DHB sowieso nicht vorgesehen. Real betrachtet, feuern die Gegner über die Köpfe der Youngster hinweg oder behandeln sie wie Paketboten Päckchen behandeln, die in einem Haus ohne Lift in den sechsten Stock sollen.
 
Es gibt aber auch eine mentale Ergänzung. Es fehlt an Selbstvertrauen und Widerstandskraft. Beides ist die Bringschuld der 2003er Jungs, die BWOL-Erfahrung haben oder der Spieler, die Quali-Luft schnuppern durften. Körpersprache und Umgang mit Fehlwürfen und Rückschlägen beeinflussen einander maximal. Und die Gesichter der Jungs erzählen da zu oft die selbe Geschichte: Man ist irgendwie «beleidigt» mit den Umständen, enttäuscht, dass Matches nicht Selbstläufer werden, sondern früh in Richtung Pleite kippen. 
 
13:17 stand es Sonntag zum dritten Mal zur Halbzeit. Gegen Helmlingen gab es ein fast belohntes Aufbäumen, gegen Balingen-Weilstetten gab es fast nichts. Jedenfalls nicht die nötige Rebellion oder wenigstens den Ansatz, der Fratze der drohenen Niederlage ins Gesicht zu lachen. Niemand, der versucht hat, die an diesem Tag durchgängig fehlenden 20 bis 30 Prozent Leistung durch Einsatz und Kampfgeist wett zu machen. Man spielt seinen Stiefel runter, irgendwie nett. Aber «nett» ist bekanntlich die kleine Schwester von ... Genau.

Abgehakt. Das Top-Top-Team Pforzheim wartet am Samstag, oder besser, droht? So oder so, der Blick geht nach vorn. Und nach oben. Vom Tabellenkeller aus ist allerdings auch nichts anderes möglich.

HSG Konstanz: Robin Jörger, Noah Frensel (beide Tor); Matteo Mastrocola (2), Hannes Stengele (1), David Soos (1), Janne Pietrusky, Quirin Köble (4), Fynn Osann (4), Ben Widmann (4), Patrick Schömer, Mika Komin (5), Lucas Farias-Veeser (3).

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