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B1-Jugend verpatzt Saisonauftakt in Helmlingen

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Oberliga Baden-Württemberg:

TuS Helmlingen - HSG Konstanz 29:23 (14:10)

 

Sollte Papst Franziskus beim Aufräumen unter dem Sofa jemals eine Tafel mit dem 11. Gebot finden, die B1 weiß, was dort eingemeißelt ist: «Du sollst nicht begehren Punkte in Helmlingen».

 

Auch der x-te Anlauf des Jahrgangs 2002/2003, in der Rhein-Rench Halle etwas zu reissen, endete ohne Zählbares, man fuhr mit leeren Händen heim. Bei der BWOL-Premiere konnten nur zwei HSG-Akteure den Nachweis erbringen, pünktlich in dieser Liga angekommen zu sein, der Rest war - Stichwort Akklimatisierung - mit sich und den neuen Umständen beschäftigt. Nachvollziehbar.

 

Wenn jedem Anfang ein Zauber innewohnt, umwaberte den Saisonauftakt schwarze Magie: Es war wie verhext, wie sich die B-Boys selbst Knüppel zwischen die Beine warfen, vom Übertritt beim Sibenmeter, Fehlwürfen vom Punkt, Latte, Pfosten, «dummen» Strafzeiten, Abprallern, die zu 90 Prozent beim Gastgeber landeten ... die Konstanzer ließen wenig aus.

 

Waren diese Dinge eine Frage von Konzentration, Glück oder Pech, war die Abwehrarbeit vollflächig schwach: Eine Woche zuvor noch als «Kathedrale der Defensive» geadelt, präsentierte sich der Verbund aus Team, Mittelblock und Goalie als «Dorfkirche mit Löchern im Dach und vollgelaufenem Keller». So verpufften alle Bemühungen zu einer Aufholjagd wie gute Diät-Vorsätze vom Silvesterabend am Brunch-Buffet vom Neujahrstag. «Plopp» bei 4:6, «Piff» bei 7:9 «Paff» bei 12:16, man war dran, aber mehr nicht.

 

Kam dazu, dass Helmlingen so spielte, wie die HSG es wollte: Strukturiert, schnörkellos, mit guter Balance zwischen Offensive und Abwehr, intelligenter Reduzierung auf Abläufe mit hohem Ertrag, heißt Würfe der Halben über die schlecht getimten Konstanzer Blocks, eingestreute Treffer über rechts und den Kreis. Praktisch alle Feldspieler strahlten Torgefahr aus, machten das Team schwer ausrechenbar.

 

Helmlingen siegte in diesem sehr fairen Match, vor guter Kulisse und ausgezeichnet geleitet von den württembergischen Refs, völlig verdient.

 

Im Umkehrschluss muss die HSG nicht in Sack und Asche gehen, dazu hat man dann trotz eines eher sehr gebrauchten Tages ordentlich mitgehalten. Die Moral war gut und ungebrochen, man arbeitete bis zum Schluss für ein positiveres Ergebnis. Rückschläge sind im Entwicklungsprozess eingepreist, gehören dazu. Vielleicht bringt ja schon die Heimpremiere gegen Oftersheim-Schwetzingen den ein oder anderen magischen Moment. Wenn nicht: Es reichen auch zwei Punkte.


HSG Konstanz B1-Jugend: Daniel Bozin, Hannes Spaett (beide Tor); Martin Denecke (2), Vincent Biller, Quirin Köble, Elijah Fischer (3), Fynn Osann (3), Louis Schroff, Jan Stotten (7), Nico Koch (2), Jens Köster, Ben Widmann (1), Rohat Sahin (1), Constantin Eich (3).

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