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C1-Jugend entkommt dem Gespenst der Niederlage nur knapp

C1-Jugend entkommt dem Gespenst der Niederlage nur knapp

Südbadenliga:
SG Lörrach-Brombach - HSG Konstanz C1-Jugend 20:23 (10:11)


Nur  mit sehr viel Mühe kam die C1-Jugend der HSG Konstanz gegen eine aufopferungsvoll kämpfende SG, die lange Zeit auf eine große Überraschung hoffen durfte, zu einem 23:20-Auswärtserfolg. Die im hinteren Tabellendrittel rangierenden Gastgeber brachten den Spitzenreiter in höchste Nöte, führten in Hälfte zwei und schickten die Konstanzer auf eine Geisterbahnfahrt der Gefühle.


Die sechs Pappenheimer Selbstvertrauen, Spielwitz, Favoritenrolle, Klassenunterschied, Entscheidungsqualität und Überblick, verabschiedeten sich schon in der ersten Kurve auf Nimmerwiedersehen - und von da an fuhren die Wägelchen mit den C-Jungs wie auf Treibsand durch die Dunkelheit. Flutschfinger, Harzopfer, die Skelette missratener Ansagen und die Wracks irregeleiteter Spielzüge, auf dem Weg nach Nirgendwo, säumten den Weg. Der Mann ohne Kopf, der Ego-Shooter, das hohe Ross und der Schönheitspreis sprangen vorne unter Getöse und Blitzen wie Sprungteufel aus Ecken, hinten performte man in Zombie-Manier die Michael-Jackson-Gedächtnis-Abwehr und schien eher die drei goldenen Haare des Teufels beibringen zu können, als Fels in der Brandung zu werden.

 

Vorbei an der Plantage der Goldenen Ananas und am Berg der ausgebissenen Zähne ging die muntere Abwärtsfahrt weiter und vom Grund des Tals der Tränen grinste hämisch die Fratze der Niederlage, während sich ringsum der bittere Geschmack der ersten Saisonpleite verbreitete. Unter Heulen und Zähneklappern, Rotz und Wasser schien die Fahrt aufs Abstellgleis unabwendbar, ehe ausgerechnet der Jüngste den Knüppel aus dem Sack holte und den Kameraden mit seinen Brotkrumen den Weg zurück auf den Pfad der Tugend wies. Auf der Zielgerade ins Helle des schmeichelhaften Sieges hatten die Prinzen das Damokles-Schwert überm seidenen Faden schon fast wieder verdrängt, bereit, leichten Herzens den angstnassen Schwamm drüber zu zeihen und gerne den Mantel des Schweigens über allem auszubreiten, während der Wind des Vergessens als sanfte Brise heranwehte. Träumt weiter! Die zwei Zauberer vom Rande des Geschehens werden im Rahmen eines bösen Erwachens dafür sorgen, dass vom Baum der Erkenntnis nicht nur genascht wird, sondern eine Schlaraffenland-Portion den Hunger nach Erfolgen wieder erweckt.


HSG Konstanz: Robin Jörger, Tim Hoffmann (Tor); Marvin Gut (6), Martin Denecke, Quirin Köble (2), Elijah Fischer (5), Jan Stotten, Philipp Storz (1), Moritz Hall (2), Lars Krampen, Tino Lehmann, Constantin Eich (7).

 

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