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C1-Jugend: Konstanzer Abwehrbollwerk entscheidet Derby um Platz 1

C1-Jugend: Konstanzer Abwehrbollwerk entscheidet Derby um Platz 1

Südbadenliga:

HSG Konstanz C1-Jugend - SG Allensbach-Dettingen 22:16 (8:4)

 

«Eine erfolgreiche Mannschaft besteht aus Zirkuspferden und Ackergäulen, die einen machen Kunststücke, die anderen können pflügen.» Und um Ecki Nothdurft, den Ex-Trainer von Balingen-Weilstetten, um eine HSG-Weisheit zu ergänzen: «In einer richtig erfolgreichen Mannschaft merken die Zirkuspferde selbst, wenn sie sich besser umziehen sollten.» So packten die Künstler der C1-Jugend nach drei, vier missglückten Offensiv-Pirouetten und etwas Tralala und Tand ihre Pompons, Glöckchen, Strass-Gurte und anderen Zierat ins Köfferchen und bildeten mit den anderen Arbeitspferden eine schweisstreibend-stampfende, fast lückenlose Kette von Abwehr-Ackergäulen.

 

Vorausgegangen waren zwar einige sehenswert inszenierte Angriffszüge, mit zunehmender Spieldauer wirkte sich aber die imposante Kulisse von fast 100 Zuschauern aus Verwandten, Freunden, Klassenkameraden und sogar Lehrern eher lähmend als beflügelnd auf die Aktionen beider Teams aus. Bei der HSG führte dies auf dem Weg zum SG-Tor zu einigen nicht situationsgerechten Entscheidungen oder zu zu kompliziert angelegten Positionsangriffen mit überhastetem Abschluss. Trotzdem hätte bei vernünftiger Chancenauswertung speziell von rechts ein klares Ergebnis möglich sein können. War es aber nicht, und so gab die Anzeigetafel nach 25 Minuten nicht mehr als ein schlichtes 8:4 her. Vor allem für die C1 mit einem Tordurchschnitt von knapp 35 Treffern pro Match ein «bemerkenswertes» Halbzeit-Resultat.

 

Auf der Gegenseite stand als Derby-Gegner aber eben auch der Tabellenzweite und härteste Verfolger aus Allensbach-Dettingen. Angesichts der Tabellenkonstellation und der Bedeutung des Spiels verlief die Begegnung bei aller Rivalität als jederzeit faires Nachbarschaftstreffen. Spielerisch war das kein Premium-Produkt und Tore waren das, was man im Supermarkt «Bückware» nennt: Man musste sich anstrengen, um hinzukommen. Spannend war es trotzdem.

 

Den gegnerischen Top-Shooter als unmittelbarste Gefahrenquelle konnte die HSG-Defensive fast komplett aus dem Spiel nehmen, die nach Außen gedrängten Abschlussversuche wurden von den Konstanzer Goalies mit Stehvermögen absorbiert, die als add-on gute Aktionen in der Angriffsauslösung beimischten. Nachdem auch die zuvor strauchelnde rechte Angriffsseite zu liefern begann, war es um die Gäste geschehen, die zudem vor dem Dilemma standen, noch auf einen Punktgewinn hinzuarbeiten - oder aber ihre Kräfte für ihr Spiel am nächsten Tag gegen den Tabellendritten Freiburg-Zähringen zu schonen. Man entschied sich fürs Kämpfen - konnte die Sechs-Tore-Differenz zur C1 aber nicht mehr abbauen. Der 22:16-Erfolg geht aufgrund der aufopferungsvollen Abwehrarbeit der C1 und der strukturierteren Offensivbemühungen völlig in Ordnung.

 

Die SG verlor am Folgetag auch ihr zweites Spitzen-Duell in FR-Zähringen deutlich und scheint damit rechnerisch für die Meisterschaft aus dem Rennen. Für die C1 der HSG stehen dagegen nach dem 14. Sieg im 14. Spiel alle Weichen klar auf Final-Four-Teilnahme und den Kampf um die Krone Südbadens.

 

HSG Konstanz: Robin Jörger, Tim Hoffmann (Tor); Marvin Gut (1), Martin Denecke, Konstantin Hahn, Elijah Fischer (5), Jan Stotten (4), Philipp Storz, Ben Widmann (3), Jacob Ischebeck, Lars Krampen, Niklas Sauter (4), Tino Lehmann, Constantin Eich (5).

 

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