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C1 siegt im Spitzenspiel: Richtig gut Richtung Meisterschaft

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Südbadenliga:

HSC Radolfzell - HSG Konstanz 27:34 (12:16)

 

Wir leben in einer Zeit, in der es extrem schwierig geworden ist, etwas richtig zu machen. Einer Zeit des «zu …» jung, alt, dick, dünn, schlau, … Passendes bitte einsetzen,  und einer Zeit des «nicht genug…» IQ, EQ, Empathie, Stil, Ehrgeiz, usw. Lebensberatungs-Bücher haben Hochkonjunktur, die permanent versuchte Selbstoptimierung macht die Autoren reich und lässt die Hilfesuchenden allein zurück: Zeigen die Ratschläge keine Wirkung, liegts am Leser, der nicht recht gewollt oder gekonnt hat. Den optimalen Zeitpunkt gibt es für fast alle Dinge nicht, Haus, Heirat, Kinder… das ist richtig, aber es gibt gefühlt richtige Momente, an denen nicht nur Zeit, sondern auch Gedanken, Taten, Ort und Menschen auf wunderbare Weise zueinander passen. Auch wenn es nur Handball ist: Die C1-Jungs hatten so ein rares Zeitfenster am Sonntag beim Gastspiel in Radolfzell. Zweiter gegen Erster (HSG), letzte Chance für den HSC, den Dauerrivalen aus Konstanz auf der Zielgeraden zur Meisterschaft vielleicht noch abzufangen, Ausnahmezustand mit sicher über 100 Zuschauern, Pauken und Trompeten. Radolfzell brachte die Konstanzer Deckung zunächst ein ums andere Mal mit no-look-Anspielen an den Kreis in bittere Verlegenheit und die Halle zum Beben. Das war aufreizend lässig gespielt, aber eben auch absolut großartig gemacht. Mit jeder Minute Spielzeit fand die HSG aber defensiv die richtigen Antworten auf diese Herausforderung und stellte die zwei Spieler, auf die das HSC-Spiel zugeschnitten war, nicht ganz kalt, lagerte sie aber ziemlich kühl. Im Angriff zeigte man instinktiv das richtige Maß an Abgeklärtheit, Geduld, Spielfreude und Einsatz, so dass man mit einer 16:12-Führung in die Halbzeit gehen konnte. Noch nicht die halbe Miete, aber eine respektable Anzahlung.

 

War das die ersten 25 Minuten eine Sache auf annähernder Augenhöhe, gehörte Hälfte zwei fast allein den Konstanzern, die das extrem faire Spitzenspiel spätestens in der 40. Minute beim 29:19 ohne Imponiergehabe in eine kleinere Machtdemonstration verwandelt hatten. Daran änderte auch nichts, dass die nie aufsteckenden Radolfzeller das Endergebnis mit 34:27 noch ein wenig freundlicher gestalten konnten. Kompliment, nein, großes Kompliment an die Konstanzer Jungs, die – als es unter Druck darauf ankam – alles richtig gemacht haben und von Nummer 1 bis 17 richtig guten Handball zeigten.

 

Bei vier noch ausstehenden Spielen und sechs Punkten Vorsprung auf den HSC darf man in Konstanz zumindest schon mal dran denken, für die Meisterschaftsparty eine Kiste Cola kalt zu stellen.

 

HSG Konstanz: Robin Jörger (Tor); Jannis Pagels (1), Tim Koch (1), Leo Kampmann, Quirin Köble (3), Fabian Zeller (8), David Soos, Philipp Storz (2), Ben Widmann (4), Vincent Biller (2), Jacob Ischebeck, Niklas Sauter (11), Lucas Farias-Veeser, Konstantin Hahn (2).

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