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Viele Fragen – viele gute Antworten: C1 macht Entwicklungssprung

C1-Jugend-HSG-Konstanz-2017-2018-neu

Südbadenliga:

SG Köndringen-Teningen - HSG Konstanz 24:29 (9:14)

 

Evolutionstheorien sind eine großartige Sache, auf Handballteams angewendet stoßen sie aber rasch an ihre Grenzen. Nehmen wir die Lamarcksche Giraffe. Etwas vereinfacht zusammengefasst: Fähigkeiten und Körperteile wachsen mit dem Grad ihrer Benutzung. So halt: Giraffe streckt sich viel nach Blättern in hohen Ästen, Hals der Giraffe wird über lange Zeit dann immer länger. Würde bedeuten, zum Beispiel auf Handball-Torwarte übertragen: Es gibt irgendwann eine Generation von Goalies, die allesamt mit Händen in Backblechgröße zwischen den Pfosten stehen. Uff, andere Dinge will man da lieber gar nicht zu Ende denken. Unfug zum Glück, und ein Fall für die Theorie-Tonne der Geschichte.

 

Besser passt Toynbees Ansatz von «Challenge and Response». Eine Gesellschaft, Gruppe, Mannschaft wächst an den Herausforderungen, denen sie sich stellen muss und der Qualität ihrer Problemlösungen. Das Match der C1 in Köndringen-Teningen bot ein Füllhorn an solchen Herausforderungen - und für die allermeisten hatten die Jungs eine gute Antwort parat. Kurzfristige Spielerausfälle, lange Anfahrt, viele Stopps, ein überraschendes Haftmittelverbot, Zuschauerreihen direkt am Spielfeldrand, ein Gegner, der (s)eine letzte Chance auf vorderste Tabellenplätze zu nutzen gewillt war, ein maximal gefährlicher Spielmacher, Adrenalin und Emotion.

 

Die Ausgangslage in der Ludwig-Jahn-Halle war schon keine einfache. Kam viel Trouble-Bonus dazu: Ein Ball ins Auge, Kontaktlinsen auf Abwegen, ein Dreher aus No-go-Winkel, 4:6 hinten, 6:8 hinten, Zuschauer aus dem Häuschen, … die erste Viertelstunde kam echt anspruchsvoll um die Ecke. Aber eben: Linse wieder reingefummelt, Komfortzone verlassen, Aua-Area aufgesucht, Führungsansprüche angemeldet und gehalten, zusammen gekämpft, laut geworden, Lauf gestartet, Ding gedreht: 14:9 für die HSG zur Halbzeit.

 

Damit war das Ding nicht gegessen, aber der der Gegner und das Publikum sediert. Für Hälfte zwo war es Kernaufgabe, diesen Status einzufrieren – und auch das gelang gut. Alle Jungs kamen zum Einsatz, konnten ihren Erfahrungsschatz unter relativem Druck erweitern und hielten den Gastgeber auf einer Distanz, die jede Euphorie ausbremste. 29:24 Auswärtssieg in einem sehr fairen, wirklich fordernden Spiel und Umfeld, wo sich noch einige Konkurrenten um den Meistertitel mit Toynbees Theorie auseinandersetzen müssen. Natürlich bot auch der Heimweg wieder Herausforderungen: Mit Schotte oder König, Curry oder Western, Flurry oder nicht allerdings welche aus dem Segment, das die Jungs lieben. 

 

HSG Konstanz C1: Robin Jörger, Felix Wildenstein (Tor); Jannis Pagels (3), Tim Koch, Quirin Köble (3), Fabian Zeller (3), David Soos, Philipp Storz (1), Vincent Biller (3), Jacob Ischebeck (3), Niklas Sauter (8), Lucas Farias-Veeser (4), Konstantin Hahn (1).

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