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Vier, drei, zwei! Eins? C1-Jugend bei Turniermarathon

Vier, drei, zwei! Eins? C1-Jugend bei Turniermarathon

Zwei Wochenenden, drei Turniere, die Ränge 2 bis 4, 700 Kilometer Straße, eine Übernachtung mit Risiken und Nebenwirkungen, einen Monsterstau, eine leere Batterie und eine ziemlich bizarre Situation haben die C1-Jungs gemeistert, um noch in der Vorphase zur Saison 2016/17 auf Touren zu kommen.

 

Alle Wege führen nicht nach Rom, sondern ins Württembergische: Zumindest dann, wenn man sich in kurzgetakteten Turnieren mit einer validen Anzahl wirklich herausfordernder Gegner messen will. Bei Turnier eins, dem CeCeBa-Cup in Weilstetten waren das unter anderem die Junioren des Erstligisten Balingen-Weilstetten, sowie die HVW-Verbandsklasse-Mannschaften der HSG Albstadt und der MTG Wangen. Die Vorrunde war weitestgehend Geplänkel, bot mit Albstadt dann aber einen Gegner, der der in dieser Formation erstmals angetretenen HSG heftig die Grenzen aufzeigte. Die Niederlage zwang die Konstanzer früh ins Halbfinale gegen die Gastgeber, das nach gutem Kampf mit einem Tor Differenz verloren ging. Im kleinen Finale forderten Bullenhitze und Müdigkeit ihren Tribut, die MTG Wangen siegte deutlich, die C-Babes mussten für einmal mit dem undankbaren vierten Rang Vorlieb nehmen.

 

Zu Turnier zwei, dem Staren-Cup 2016, traten die C-Jungs schon vor dem ersten Ballkontakt mit der Hypothek von 0:2 Punkten an. Eine Vollsperrung der A81 zwang den Konvoi auf dem Weg nach Heiningen/Göppingen zum Tingeln über Landstraßen. Man sah Orte, die man nie sehen wollte, konnte mit dem vage-geographischen Begriff „Wallachei“ plötzlich etwas anfangen und erreichte Durchschnittsgeschwindigkeiten isländischer Schafherden. Bange Blicke auf die Chronometer verhießen Unheil. Leider berechtigt: Trotz zwei Stunden „eingebauter“ Zeit-Reserve traf man sechs Minuten zu spät zum Auftaktspiel ein, und so ging das erste Spiel gegen den Gastgeber Heiningen am grünen Tisch verloren. Bei locker gewonnenen restlichen Gruppenspielen führte diese Konstellation bedauerlicherweise zu einem Halbfinale gegen die C1 des Bundesligisten Frischauf Göppingen. Eigentlich das vorweggenommene Finale. Man unterlag mit 4:5, konnte sich aber diesmal im Spiel um Platz 3 schadlos halten und sicherte sich zumindest den Kelch für Bronze und gute Stimmung für das Abendprogramm, Kino, Snacks und altersgerechtes niemand-schläft-vor-2:30-Uhr inklusive.

 

Einmal in automobile Probleme verwickelt, geriet am nächsten Tag sogar der pünktliche Transfer zum nur 30 Kilometer entfernten Ostfildern-Cup kurzfristig in Gefahr. Eine Kühlbox hatte den Jungs bei über 32 Grad Kaiserwetter herrlich kühle Getränke beschert, allerdings über Nacht auch die Batterie des Stromspender-Fahrzeugs auf Null heruntergekühlt. Dank Übersprung-Kabel rechtzeitig vor Ort, konnte man gegen das TEAM Esslingen einen 7:4-Vorsprung nicht über die Zeit retten und musste sich mit einem 8:8-Remis begnügen. Eine Punkteteilung mit Spätfolgen, die aber dadurch gemildert wurde, dass der Gegner von anwesenden Insidern als Topfavorit auf den Gewinn der kommenden Württembergliga, der höchsten Klasse des Verbandes, eingeschätzt wird. Die Aufteilung der C-Babes in zwei Blöcke, einen aus dem Jahrgang 2002, und einen aus den jüngeren 2003ern, trug im Match gegen die JSG HABO, einen weiteren Hochkaräter aus der Verbandsklasse, erstmals richtig Früchte. Gegen die Bottwarer, die zum Spiel gegen die HSG zwei württembergische Auswahlspieler, Modell „Goliath“ nachnominiert hatten, gelang wirklich großartig die Revanche für die Niederlage im Finale des Schlossberg-Cups, sechs Monate zuvor in Herrenberg. Das letzte Tor, ein unhaltbarer Hammer aus gefühlten 20 Metern, gehörte zwar den Schwaben, der Sieg mit einem beinhart erkämpften und erspielten 9:8 aber der HSG.

 

Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber dem TEAM Esslingen duschte man sich, zog sich um, alles im Bewusstsein, immerhin einen wertvollen zweiten Platz erobert zu haben. Unmittelbar vor den ersten Bissen in Fleischkäs-Brötchen bat die Turnierleitung dann aber völlig überraschend zu einem Siebenmetererfen um Platz 1. Das bibelähnlich auslegungsfähige Turnier-Reglement („Fachwort: Exegese“) machte das möglich und nötig und führte zu einer einigermassen bizarren Situation: Die C-Babes traten unter Zeitnot „oben rum“ im reanimierten, verschwitzten, muffigen offiziellen blau-gelben Trikot an die Linie, „unten rum“ im Freizeitlook. Lag´s an der nicht mehr auf Befehl hochfahrbaren Konzentration, am Wunsch, wenigstens die zweite Halbzeit des Euro-Fussball-Endspiels zu sehen oder am wacheren Gegner: Die Entscheidung fiel verdient zu Gunsten der Esslinger aus, die sich im Turnierverlauf als das einen Tick reifere, breit und gut aufgestellte Team präsentiert hatten.

 

Fazit der HSG: Sportlich hat sich die „Investition“ absolut gelohnt, nach den Plätzen 4, 3, 2, ist ein Rang 1 – wo und wann auch immer – nicht Pflicht, aber jederzeit vorstellbar. Menschlich war die miteinander verbrachte Zeit ohnehin sehr, sehr wertvoll, drei Tage mit (viel) Höhen und (wenig) Tiefen auf engem Raum haben die Jungs toll zusammen geschweisst.

 

Die Prognose, dass die C1 2016/17 ein Doppelziel erreichen kann – nämlich um die Krone in der Südbadenliga zumindest mitzuspielen und Ausbildungsplattform für den jüngeren Jahrgang 2003 zu sein – hat jedenfalls klar an Wahrscheinlichkeit und Trennschärfe gewonnen.

 

HSG Konstanz C1-Jugend: Hannes Spaett, Robin Jörger (Tor); Jan Stotten, Constantin Eich, Elijah Fischer, Tino Lehmann, Marvin Gut, Niklas Sauter, Philipp Storz, Ben Widmann, Konstantin Hahn, Martin Dennecke, Lars Krampen, Moritz Hall.

 

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